Politik

Merz empfängt Iraks Ministerpräsidenten al-Zaidi am 15. September

Die Bundesregierung kündigt für den 15. September 2026 einen Empfang von Ali al-Zaidi im Bundeskanzleramt mit militärischen Ehren an. Thema sind die bilateralen Beziehungen und die Lage in der Region.

Bundeskanzler Friedrich Merz wird den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Zaidi am Dienstag, 15. September 2026, gegen 15.00 Uhr im Bundeskanzleramt empfangen. Das teilte der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Steffen Meyer, am 11. September 2026 mit. Der Empfang erfolgt mit militärischen Ehren. Nach Angaben der Bundesregierung stehen die Fortentwicklung der bilateralen Beziehungen, insbesondere die wirtschaftliche Zusammenarbeit, sowie die Lage in der Region auf der Agenda.

Der Termin knüpft an jüngere Kontakte zwischen beiden Regierungschefs an. Merz hatte im Juli 2026 mit Ali al-Zaidi telefoniert und ihm zuvor, im Mai 2026, zum Amtsantritt gratuliert. In beiden Fällen betonte die Bundesregierung die Bedeutung eines eng abgestimmten Dialogs mit dem Irak. Die nun angekündigten Gespräche sollen diesen Austausch fortsetzen und in konkrete Arbeitsstränge überführen.

Im Vordergrund stehen laut Bundesregierung Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Dazu zählen potenziell Energiekooperationen, Infrastrukturprojekte sowie die Beteiligung deutscher Unternehmen an Wiederaufbau- und Modernisierungsvorhaben im Irak. Konkrete Vereinbarungen nennt die Vorankündigung nicht. Ob Absichtserklärungen, Delegationsreisen oder Memoranden vereinbart werden, bleibt dem Ergebnis der Gespräche vorbehalten.

Sicherheitspolitisch dürfte der Austausch von der regionalen Lage geprägt sein. Der Irak ist von Konfliktdynamiken in seiner Nachbarschaft betroffen; zugleich strebt Berlin stabile Rahmenbedingungen für Handel, Investitionen und Energiebeziehungen an. Welche Schlussfolgerungen die Bundesregierung aus dem Treffen zieht, kann erst nach möglichen gemeinsamen Erklärungen beurteilt werden. Fest steht zum jetzigen Zeitpunkt der Termin im Bundeskanzleramt, die protokollarische Einstufung mit militärischen Ehren und die von Steffen Meyer benannte Gesprächsagenda.

Der Besuch unterstreicht das Interesse Deutschlands an belastbaren Beziehungen zum Irak. Die Bundesregierung verweist regelmäßig auf die Bedeutung verlässlicher Partnerschaften in der Region, auch mit Blick auf wirtschaftliche Vorhaben und sicherheitspolitische Kooperationen in multilateralen Formaten. Für weitergehende Bewertungen sind belastbare Ergebnisse aus Berlin abzuwarten. Die Bundesregierung kündigte an, im Anschluss über Inhalte des Treffens zu informieren.

Ort des Treffens ist das Bundeskanzleramt in Berlin. Zuständig für die Veröffentlichung der Termine und Inhalte ist das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung; die Mitteilung ging am 11. September 2026 heraus. Der Zeitplan und die protokollarischen Eckdaten sind damit offiziell bestätigt.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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