Am Abend des 18. August 2026 hat ein Airbus A380 der Lufthansa bei der Landung am Flughafen München die Landebahnbeleuchtung an der Schwelle beschädigt. Nach Angaben der Fluggesellschaft gab es keine Verletzten. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) leitete eine Untersuchung ein.
Die Lufthansa bestätigte, dass es beim Aufsetzen des Großraumflugzeugs zu einer Berührung mit der Bahnbefeuerung kam. Hinweise auf Personenschäden liegen nicht vor. Ob und in welchem Umfang an der Maschine selbst Schäden entstanden, blieb zunächst offen. Der Flughafen München und die BFU machten zum technischen Zustand des Flugzeugs sowie zu möglichen betrieblichen Einschränkungen zunächst keine detaillierten Angaben.
Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem weiteren ernstzunehmenden Zwischenfall in München, bei dem eine Boeing 787 – umgangssprachlich Dreamliner – in eine gefährliche Situation geriet. Die zeitliche Nähe beider Ereignisse erhöht die Aufmerksamkeit von Aufsichtsbehörden und Betreiber hinsichtlich Verfahren und Abläufen am Standort.
Die BFU ist für die unabhängige Untersuchung ziviler Luftfahrtvorkommnisse in Deutschland zuständig. Nach üblichen Verfahren sichert sie Daten von Bord- und Stimmenrekordern, wertet Radardaten, Funkverkehr, Wetterlagen und Flughafeneinstellungen aus und befragt beteiligtes Personal. Im Fokus steht insbesondere, wo das Flugzeug im Verhältnis zur vorgesehenen Schwelle aufsetzte, welche meteorologischen Bedingungen herrschten, ob Warn- oder Assistenzsysteme an Bord Hinweise gaben und wie die Kommunikation zwischen Cockpit und Flugsicherung verlief. Aussagen zu wahrscheinlichen Ursachen gelten bis zum Abschluss der Untersuchungen als vorläufig.
Aus Sicht der Sicherheitsaufsicht ist maßgeblich, ob das Ereignis als schwere Störung oder als Vorkommnis mit Unfallcharakter eingestuft wird; davon hängen Umfang, Tiefe und Dauer der Analyse ab. Empfehlungen der BFU zielen in der Regel auf technische, betriebliche oder ausbildungsbezogene Verbesserungen, ohne die Zuweisung individueller Schuld. Die Lufthansa erklärte, sie unterstütze die Untersuchungen der Bundesstelle.
Für Passagiere und Betrieb ist entscheidend, ob sich aus der Bewertung Anpassungen an Verfahren oder temporäre Einschränkungen ergeben. Konkrete Maßnahmen wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Bis zur Veröffentlichung vorläufiger oder abschließender BFU-Ergebnisse bleiben weitergehende Schlussfolgerungen spekulativ.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).