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München nimmt Fischbrunnen am Marienplatz mit Zeitschaltuhr wieder in Betrieb

Nach einer Nachrüstung mit Mess-, Steuer- und Regelungstechnik läuft der Fischbrunnen am Marienplatz seit 25. August wieder – täglich von 8 bis 20 Uhr. Die Landeshauptstadt München will damit Trinkwasser sparen.

Die Landeshauptstadt München hat den historischen Fischbrunnen vor dem Neuen Rathaus am Marienplatz am 25. August wieder in Betrieb genommen. Der Brunnen wurde nachgerüstet und läuft nun mit Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie einer Zeitschaltuhr. Die Stadt begrenzt die tägliche Betriebszeit auf zwölf Stunden – von 8 bis 20 Uhr –, um den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren.

Als Begründung verweist die Stadtverwaltung auf die in diesem Jahr rückläufige Grundwasserneubildung und vorangegangene Aufrufe zum Wassersparen. Laut Rathaus-Umschau soll die Steuerungstechnik den Verbrauch gegenüber dem bisherigen Betrieb senken, ohne das denkmalgeschützte Erscheinungsbild des Brunnens zu verändern. Konkrete Kennzahlen zur erwarteten Einsparung nannte die Stadt nicht; belastbare Wirkungsnachweise stehen noch aus.

Die Entscheidung ist Teil eines breiteren Bündels kommunaler Maßnahmen. Bereits im Juni hatte München angekündigt, bei mehreren Brunnen Zeitschaltuhren einzusetzen oder die Laufzeiten zu kürzen, um die Nutzung von Trinkwasser in der öffentlichen Infrastruktur zu dämpfen. Auch andere Anlagen wurden seither technisch nachgerüstet oder zeitlich eingeschränkt betrieben.

Die Stadt stellt den Schritt als Kompromiss dar: Der Fischbrunnen bleibe als Wahrzeichen und Treffpunkt sichtbar, zugleich werde Ressourcenverbrauch reduziert. Aus dem Stadtraum wurden verhalten positive Reaktionen berichtet; lokale Medien betonten, die Technik solle vor allem in Spitzenzeiten den Durchfluss steuern. Formelle Prognosen zu Umfang und Dauer der Einschränkungen machte die Stadt nicht.

Der Fischbrunnen am Marienplatz zählt zu den bekanntesten Brunnenanlagen Münchens. Mit der nun eingeführten Zeitschaltung verschiebt die Stadt den Schwerpunkt von einer dauerhaften Präsentation hin zu einem geregelten Betrieb. Aus Sicht der Verwaltung ist das ein angemessener Ausgleich zwischen Aufenthaltsqualität im Zentrum, Denkmalschutz und knapper werdenden Wasserressourcen. Ob die Maßnahme spürbare Einsparungen liefert, dürfte sich erst mit nachgereichten Daten belegen lassen.

Der aktuelle Schritt reiht sich in kommunale Anpassungen an die seit dem Frühjahr anhaltende Trockenheit ein. Ausdrücklich handelt es sich nicht um eine dauerhafte Stilllegung, sondern um eine geordnete Reduktion der Laufzeiten. Die Stadt kündigte an, die Situation fortlaufend zu beobachten und den Betrieb bei veränderter Lage zu überprüfen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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