Kurzmeldung
Mit zwei kräftigen Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause am Samstag, dem 19. September 2026, das 191. Oktoberfest im Schottenhamel-Festzelt auf der Theresienwiese eröffnet. Punkt 12:00 Uhr setzte Krause den Zapfhahn in das erste Fass und rief den traditionellen Ausruf „O'zapft is – auf eine friedliche Wiesn“. Kurz danach gaben Böllerschüsse das Signal für den Beginn des Fassausschanks in den übrigen Zelten.
Der zweimalige Treffer gilt in der Wiesn-Tradition als sehr guter Anstich; Rekordhalter für den optimalen Anstich sind zwei Schläge, die bereits frühere Oberbürgermeister erzielt haben. Der feierliche Fassanstich markiert den offiziellen Beginn des Volksfests, das sich über gut zwei Wochen bis Anfang Oktober erstreckt. Die Veranstalter rechnen – wie in den Vorjahren – mit mehreren Millionen Besuchenden aus dem In- und Ausland.
Die Eröffnung folgte dem etablierten Ablauf: Zuerst zogen die Wiesn-Wirte in Prozession auf das Festgelände, dann fand im Schottenhamel-Zelt der symbolische Akt des Anstichs durch den amtierenden Oberbürgermeister statt. Im Anschluss begann in den Festzelten Blasmusik, und die ersten Maßkrüge wurden ausgeschenkt.
Stadt und Wiesn-Leitung wiesen auf ein umfassendes Sicherheits- und Ordnungskonzept hin, zu dem Einlasskontrollen an den Hauptzugängen, sichtbare Polizeipräsenz, Sanitätsdienste und Taschenkontrollen gehören. Für die Besucherinnen und Besucher gelten die bekannten Regelungen zu Sperrzeiten, Jugendschutz sowie das Glasverbot außerhalb der Zelte. Die Einsatzkräfte informierten während der Eröffnung laufend über die Lage auf und rund um das Festgelände.
Das Oktoberfest ist weiterhin ein zentraler Wirtschaftsfaktor für München und ein prägnantes Element bayerischer Brauchtumspflege, in dem traditionelle Elemente wie Fassanstich, Trachten und Blasmusik mit einem internationalen Publikum zusammenkommen. Wie in den Vorjahren werden Wetterlage und Verkehrsbedingungen die Besucherströme prägen; belastbare Prognosen zu Gesamtfrequenzen und Umsätzen lassen sich vorab nicht sichern.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).