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Mutmaßliche Sabotage in Bergheim legt mehrere Braunkohleblöcke lahm – drei Einheiten wieder am Netz

Nach einer Störung am Umspannwerk in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Sabotage. RWE meldet, dass drei von fünf betroffenen Braunkohleblöcken wieder Strom einspeisen; zwei bleiben zur Prüfung abgeschaltet.

Kurzmeldung

Am Abend des 1. September 2026 kam es am Umspannwerk des Übertragungsnetzbetreibers Amprion in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) zu einer technischen Störung, die nach ersten Ermittlungen der Polizei vorsätzlich herbeigeführt worden sein könnte. Polizei Köln und die Staatsanwaltschaft Köln erklärten am 2. September 2026, sie ermitteln wegen des Anfangsverdachts einer Sabotage; nähere Angaben zu Tätern oder Motiv lagen zunächst nicht vor. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort.

Nach Angaben des Energieunternehmens RWE führten die Folgeereignisse dazu, dass fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcke an zwei Standorten im rheinischen Revier vorsorglich abgeschaltet wurden. RWE teilte mit, dass drei der betroffenen Einheiten im Tagesverlauf des 2. September 2026 wieder schrittweise an das Netz gebracht und nach Tests wieder eingespeist wurden. Die beiden übrigen Blöcke bleiben laut Konzern vorerst für weitergehende Prüfungen und Reparaturen offline; eine vollständige Wiederinbetriebnahme dieser Einheiten wird für die kommenden Tage bis zum Wochenende erwartet.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion und die Betriebssicherheitsstellen teilten mit, die Versorgungssicherheit sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen; Netzumschaltungen hätten Lastverschiebungen kompensiert. Landesinnenministerium und Betreiber kritischer Infrastrukturen erhöhten vorsorglich Schutzmaßnahmen und die Überwachung vergleichbarer Anlagen.

Die Ermittlungsbehörden prüfen, ob ein Zusammenhang zu weiteren Störungen an Energieanlagen in Deutschland besteht; hierzu laufen derzeit Auswertungen von Spuren und Bildmaterial sowie technische Analysen. Angaben zu verwendeten Tatmitteln, Täterstrukturen oder einem politischen Hintergrund machten die Behörden bislang nicht.

Die hier berichteten Abläufe, Zahlen und Zeitangaben basieren auf Pressemitteilungen und Medienmitteilungen von Polizei Köln, Staatsanwaltschaft Köln, RWE und Amprion vom 1. und 2. September 2026. Weitergehende Bewertungen behalten sich die Ermittlungsbehörden bis zum Abschluss der Auswertungen vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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