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Nach Unwetter: Stromausfall in Freiburg weitgehend behoben

In Freiburg und Teilen des Dreisamtals ist die Stromversorgung nach einem Unwetter am Sonntagvormittag größtenteils wiederhergestellt. Einzelne Ausfälle betrafen zunächst weiter das Umland.

In Freiburg im Breisgau und in Teilen des Dreisamtals ist ein großflächiger Stromausfall vom Sonntagmorgen schrittweise behoben worden. Nach Angaben des Netzbetreibers Badenova Netze waren am Vormittag die meisten Haushalte in der Stadt wieder am Netz. Im Umland, darunter die Gemeinde Oberried, kam es zunächst weiter zu Unterbrechungen.

Als Auslöser nannten Behörden und der Netzbetreiber ein nächtliches Unwetter. Nach ersten Berichten wurde eine Dachkonstruktion durch den Sturm auf eine Anlage des Netzbetreibers geschleudert und beschädigte Betriebsteile. Die genaue technische Ursache wird geprüft. Die Polizei sprach von etwa 25.000 betroffenen Personen, Badenova Netze bezifferte die Zahl auf rund 10.000 betroffene Haushalte. Beide Angaben gelten als vorläufig und beruhen auf unterschiedlichen Erhebungen.

Das Universitätsklinikum Freiburg schaltete in einzelnen Bereichen auf Notstrom, um sensible Abläufe abzusichern. Einschränkungen im Mobilfunk und bei Verkehrsinformationen traten lokal auf, normalisierten sich nach Behördenangaben aber rasch. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.

Techniker des Netzbetreibers konzentrierten sich auf die Reparatur beschädigter Komponenten und das stufenweise Wiederzuschalten von Versorgungsknoten, um Überlastungen intakter Leitungen zu vermeiden. Feuerwehr und Rettungsdienste sicherten Gefahrenstellen und unterstützten bei der Information der Bevölkerung. Die Stadt koordinierte die Lage mit den Einsatzkräften und verwies auf laufende Arbeiten zur vollständigen Wiederherstellung.

Nach dem Stand vom späten Vormittag war die Versorgung in Freiburg weitgehend stabil. Badenova Netze kündigte an, verbleibende Störungen im Umland kurzfristig zu beheben. Aussagen zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Hintergrund ist eine Serie kräftiger Windereignisse in der Region. Mit Blick auf die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur verweisen Stadt und Netzbetreiber auf laufende und geplante Investitionen in Netzausbau und -härtung. Konkrete Projekte und Zeitpläne wurden am Sonntag nicht im Detail benannt und sind gesondert zu bewerten. Unbestätigte Angaben zu längerfristigen Risiken werden vorliegend nicht übernommen.

Die Behörden rieten dazu, in betroffenen Straßenzügen elektrische Geräte nur schrittweise wieder in Betrieb zu nehmen, sobald Strom anliegt, und Straßeneinsätze der Feuerwehr nicht zu behindern. Für neue Hinweise zu Störungen baten Polizei und Netzbetreiber um Meldungen über offizielle Kanäle.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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