Kurzmeldung
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) veröffentlicht unter dem Titel „Deutschland nach 9/11“ ein mehrteiliges Rechercheprojekt, das ab Samstag, 5. September 2026, in der ARD Mediathek abrufbar ist. Die Fernsehfolge „Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägen“ läuft am Dienstag, 8. September 2026, um 23:30 Uhr im NDR Fernsehen. Der dazugehörige Podcast „Pearl Harburg – Deutschland nach 9/11“ startet am Montag, 7. September 2026; ein Radiofeature mit dem Titel „Nach 9/11 – Deutschland im Krieg“ wurde bereits am 3. September 2026 veröffentlicht beziehungsweise am 6. September 2026 auf NDR Info gesendet. Diese Termine sind auf der NDR-Themenseite dokumentiert und von der Redaktion benannt.
Die Auftaktfolge „Wo warst du?“ stellt exemplarisch Lebensgeschichten in den Mittelpunkt und ordnet daraus die längerfristigen Folgen der Anschläge vom 11. September 2001 für Deutschland ein. Im Fokus stehen Hamburg als zentraler Ermittlungsort der damaligen Ermittlungen, die Praxis der Rasterfahndung und die Folgen für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Die Produktion zeigt Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Verantwortliche: den früheren Hamburger Ermittler Andreas Lohmeyer, den ehemals befragten deutsch‑afghanischen Studenten Obeid Said und den ehemaligen Soldaten Andreas Rückewoldt. Auffällig in der Darstellung ist die kombinierte Perspektive von persönlichen Biografien und politisch‑militärischer Einordnung: Die Redaktion fragt, welche Veränderungen in der deutschen Sicherheitspolitik, in der Außen- und Verteidigungspolitik und im gesellschaftlichen Umgang mit muslimischen Communities bis heute spürbar sind.
Die Redaktion nennt Lennart Banholzer als Autor; die redaktionelle Leitung ist ausgewiesen. Die NDR-Veröffentlichung dokumentiert konkrete Ermittlungsmaßnahmen wie die Rasterfahndung in Hamburg und berichtet über die Verschränkungen von lokalem Ermittlungsgeschehen und internationalen Erwartungen, etwa aus Washington. Alle genannten Personen und institutionellen Bezüge sind auf der NDR-Themenseite als Teil der Produktion ausgewiesen. Eine Veröffentlichung ist damit für Deutschland als relevanter Bezugspunkt belegbar.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).