Kurzmeldung
Das Oktoberfest hat in München begonnen. Oberbürgermeister Dominik Krause eröffnete die Wiesn im Schottenhamel-Festzelt mit dem traditionellen Anstich und rief nach zwei Schlägen „O’zapft is“. Bei freundlichem Wetter füllten sich die Zelte früh; auf der Theresienwiese herrschte bereits am Vormittag reger Zulauf. Polizei und Stadt sprachen von einem ruhigen Auftakt ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Die Landeshauptstadt München und die Veranstalter hatten die Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld erneut angepasst. Laut Behörden wurden die Einlasskontrollen verstärkt, große Taschen beschränkt und ein Verbot für Messer und Drohnen umgesetzt. Zusätzlich kommen kamerabasierte Systeme zur Früherkennung von Menschenansammlungen zum Einsatz, um Überfüllungen schneller zu erkennen und Wege zu entlasten. Die Polizei München kündigte dichte Präsenz auf dem Gelände und an den Zugängen an.
Vor dem offiziellen Start erinnerte Dominik Krause am Mahnmal am Haupteingang an das Oktoberfest-Attentat von 1980 und gedachte der Opfer. Unter den ersten Gästen befanden sich neben Kommunalpolitikern auch Vertreter der Landesregierung. Der Einzug der Wirte und Brauereien, der anschließende Festzeltbetrieb sowie die Fahrgeschäfte folgten dem üblichen Ablaufplan.
Die Landeshauptstadt München informierte parallel über Anreise, Verkehrslenkung und Fundstellen. Ziel ist es, Besucherströme zu entzerren und Wartezeiten zu verkürzen. Das Oktoberfest gilt weiterhin als bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region, insbesondere für Gastronomie, Hotellerie und Schausteller. Die Stadt verweist auf bewährte Abläufe in Logistik und Entsorgung sowie auf eng abgestimmte Einsatzpläne mit Rettungsdiensten.
Für die 16 Festtage bis einschließlich 4. Oktober 2026 rechnen Veranstalter und Behörden mit rund sechs Millionen Besuchern. Diese Prognose orientiert sich an den Erfahrungswerten der vergangenen Ausgaben und dem erwarteten Wetterverlauf. Erste Rückmeldungen der Wirte deuten auf eine rege Nachfrage bereits zum Start hin; belastbare Zahlen zur Auslastung wollen Stadt und Veranstalter im Tagesverlauf und an den folgenden Tagen vorlegen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).