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Opel Manta aus der Donau bleibt in Neu-Ulm ausgestellt

Das im Mai bei Elchingen geborgene Wrack steht weiterhin in der Oldtimerfabrik Classic. Polizei und Technisches Hilfswerk nennen neue Details zur Bergung und zu den Ermittlungen.

Das im Frühjahr bei Elchingen aus der Donau geborgene Wrack eines Opel Manta bleibt in Neu-Ulm ein Publikumsmagnet. Seit der Bergung im Mai 2026 ist das stark korrodierte Fahrzeug in der Oldtimerfabrik Classic zu sehen. Nach Angaben der Betreiber verzeichnet die Ausstellung anhaltend hohen Zulauf. Gleichzeitig setzt die Polizei ihre Untersuchungen fort.

Die Bergung war durch einen Hinweis ausgelöst worden: Ein Angler hatte mit einem Echolot im Bereich Oberelchingen eine größere Metallstruktur geortet. Einsatzkräfte des Technisches Hilfswerk und Wasserretter hoben den Wagen aus der Donau. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West berichtet, fanden Ermittler am Wrack eine Fahrzeugidentifikationsnummer; zudem wurde in Flussnähe ein Nummernschild gesichert. Auf dieser Grundlage prüft die Polizei frühere Zulassungsdaten.

Im Juni ging bei den Ermittlern eine Zeugenaussage ein, die auf einen Diebstahl in den frühen 1970er Jahren hindeuten soll. Diese Darstellung ist eine zugeschriebene Aussage; sie wird von der Polizei auf Plausibilität und Belege geprüft. Fachleute datieren das Modell in die ersten Produktionsjahre des Opel Manta. Eine letzte Hauptuntersuchung ist nach Polizeiinformationen im Jahr 1974 vermerkt. Wie und unter welchen Umständen der Wagen in die Donau gelangte, ist weiterhin ungeklärt.

Die Polizei hat das Fahrzeug sichergestellt. Über den endgültigen Verbleib kann erst entschieden werden, wenn Eigentumsfragen geklärt sind. Solange bleibt das Wrack in der Oldtimerfabrik Classic, die sich nach eigenen Angaben um konservatorische Maßnahmen kümmert. Restauratoren weisen darauf hin, dass unsachgemäße Transporte oder Berührungen verbliebene Spuren und Strukturen zerstören können.

Der Fall hat über die Region hinaus Beachtung gefunden, nicht zuletzt weil der Opel Manta als Symbol der 1970er Jahre gilt. Für die Ermittler steht nun die Auswertung der Bauteile, Nummern und der Zeugenaussage im Vordergrund. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West kündigte an, über gesicherte Fortschritte zu informieren. Faktisch belegt sind bislang die Lokalisierung bei Oberelchingen, die Bergung mit Unterstützung des Technisches Hilfswerk, die Sicherstellung von Identifikationsmerkmalen und die Aufnahme einer Zeugenaussage. Ob sich daraus eine strafrechtlich relevante Vergangenheit des Fahrzeugs ergibt, ist offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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