Bayern

Partielle Mondfinsternis am 28. August 2026 über Bayern – tief, aber nicht total

Am Freitag, 28. August 2026, ist in Bayern eine tiefe partielle Mondfinsternis zu sehen. In München liegt das Maximum um 06.12 Uhr MESZ kurz vor Sonnenaufgang; eine totale Verfinsterung („Blutmond“) tritt nicht ein.

Am Freitag, 28. August 2026, bietet der Himmel über Bayern frühmorgens eine selten tiefe Verfinsterung des Mondes. Das Maximum tritt in München um 06.12 Uhr MESZ auf – kurz vor Sonnenaufgang. Nach übereinstimmenden Vorhersagen bedeckt der Erdschatten dabei rund 95 bis 96 Prozent der Mondscheibe im Kernschatten. Es handelt sich damit um eine partielle Mondfinsternis; eine totale Verfinsterung und damit ein sogenannter Blutmond findet nicht statt.

Die Sichtbarkeit hängt stark von freier Horizontsicht und Wetter ab. Zum Maximum steht der Mond in Bayern extrem niedrig über dem Westhorizont, der Monduntergang fällt örtlich fast mit dem Sonnenaufgang zusammen. Gebäude, Bäume oder Hügelland können die Beobachtung rasch verhindern. In Mitteleuropa variieren die lokalen Maximalzeiten um wenige Minuten; verlässliche Ortstermine nennen Astronomievereine und Planetarien. Das Phänomen ist gefahrlos mit bloßem Auge zu verfolgen; ein Fernglas kann den Helligkeits- und Farbkontrast im Kernschatten betonen.

Der Ausdruck Blutmond wird fachlich für totale Mondfinsternisse verwendet, wenn der Vollmond vollständig in den Kernschatten der Erde eintritt und nur noch rötlich gestreutes Licht aus der Erdatmosphäre erhält. Bei der Mondfinsternis am 28. August 2026 verbleibt ein schmaler Rand der Mondscheibe im direkten Sonnenlicht. Der im Kernschatten liegende Teil kann rötlich bis kupfern erscheinen, die Farbwirkung fällt jedoch typischerweise schwächer aus als bei einer vollständige Verfinsterung. Zusätzlich können atmosphärische Bedingungen nahe dem Horizont die Rotfärbung beeinflussen.

Ablauf und Beobachtung: Der Eintritt in die stärkere Abschattung ist in den frühen Morgenstunden sichtbar, die maximale Phase erfolgt in Bayern kurz vor Sonnenaufgang, bevor der Mond am hellen Dämmerungshimmel untergeht. Die Darstellung in populären Medien als „fast vollständig“ ist astronomisch korrekt, gleichwohl bleibt es eine partielle Erscheinung. Hinweise und Ortstabellen veröffentlichen Astronomievereine und Planetarien; sie geben auch Auskunft zu den besten Beobachtungsplätzen mit freier Westsicht in Städten wie München.

Ein selten tiefes Naturereignis über Bayern mit beeindruckender Bedeckung – ohne vollständige Verfinsterung, aber mit guter Chance auf deutliche Abdunkelung und rötliche Töne im Kernschatten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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