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Partielle Mondfinsternis am 28. August: Deutschlands bester Blick in den frühen Morgenstunden

In Deutschland ist am 28. August 2026 eine sehr tiefe partielle Mondfinsternis sichtbar. Die Kernschattenphase dauert grob zwischen 03:40 und 05:50 Uhr (CEST); das Maximum liegt um etwa 04:45 Uhr.

Am 28. August 2026 bietet sich in Deutschland in den frühen Morgenstunden eine ausgeprägte partielle Mondfinsternis. Nach gängigen Ephemeriden beginnt der Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde hierzulande gegen 03:40 Uhr (CEST), das Maximum liegt um etwa 04:45 Uhr, das Ende der Kernschattenphase kurz vor 06:00 Uhr. Der genaue Verlauf variiert je nach Ort geringfügig. In vielen Regionen geht der Mond erst nach der markantesten Phase unter, sodass der größte Bedeckungsgrad noch über dem Westhorizont zu sehen ist.

Der Bedeckungsgrad erreicht nach astronomischen Berechnungen rund 96 Prozent der Mondscheibe. Damit bleibt ein schmaler, hellerer Rand sichtbar, während der größere Teil der Oberfläche deutlich abdunkelt und rötlich-bräunliche Töne annehmen kann. Das Phänomen entsteht, weil nur ein Teil des Sonnenlichts durch die Erdatmosphäre in den Kernschatten gestreut wird. Es handelt sich nicht um eine totale Mondfinsternis, sondern um eine sehr tiefe partielle.

Für Beobachtungen in Deutschland empfiehlt sich ein freier Blick nach Westen und ein möglichst niedriger, unverbauter Horizont. Da der Mond während der Hauptphase relativ tief steht, entscheiden lokale Bebauung, Topografie und Bewölkung wesentlich über die Sicht. Ein Fernglas oder kleines Teleskop steigert den Kontrast an der beschatteten Kante, fotografisch bringen etwas längere Belichtungen die Farbverläufe zur Geltung. Spezielle Schutzbrillen sind – anders als bei Sonnenfinsternissen – nicht erforderlich.

Planetarien und Sternwarten, darunter die Stiftung Planetarium Berlin, planen erfahrungsgemäß Begleitangebote und verweisen auf kurzfristige Hinweise zu Ort und Uhrzeiten. Für präzise, ortsabhängige Zeiten bieten etablierte Ephemeriden-Dienste wie Timeanddate übersichtliche Tabellen; erfahrungsgemäß weichen Ortsangaben um einige Minuten voneinander ab. Fachstellen raten dazu, aufgrund der niedrigen Mondhöhe etwas Vorlauf einzuplanen und potenzielle Hindernisse am Beobachtungsplatz vorab zu prüfen.

Die wissenschaftliche Relevanz dieser Finsternis liegt vor allem in der Beobachtung atmosphärischer Einflüsse auf die rötliche Färbung sowie im öffentlichen Interesse an Himmelsereignissen. Verkehr, Infrastruktur oder Sicherheitslage sind von dem Ereignis nicht betroffen. Entscheidend für die Sichtbarkeit bleibt die Wetterlage in Mitteleuropa in der Nacht zum 28. August 2026.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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