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Partielle Mondfinsternis: Heute früh ist der Mond über Deutschland stark verdunkelt

In den frühen Morgenstunden des 28. August 2026 erreicht eine tiefe partielle Mondfinsternis über Deutschland ihr Maximum. Sichtbar ist sie nahe dem westlichen Horizont – das Zeitfenster ist kurz.

Am Freitag, 28. August 2026, ist über Deutschland eine tiefe partielle Mondfinsternis zu sehen. Nach übereinstimmenden Berechnungen erreicht sie ihr Maximum um 06:13 Uhr MESZ. In vielen Regionen geht der Mond kurz danach, um etwa 06:29 Uhr MESZ, bereits verfinstert am westlichen Horizont unter. Damit bleibt nur ein kurzes Beobachtungsfenster in der Morgendämmerung.

Astronomische Einrichtungen sprechen von einer sehr tiefen Bedeckung: In Mitteleuropa werden zeitweise deutlich über 90 Prozent der Mondscheibe vom Kernschatten der Erde erfasst. Aufgrund der geringen Höhe nahe dem Horizont erscheinen Abdunkelung und rötliche Tönungen besonders eindrucksvoll, sind aber stark von Dunst, atmosphärischer Streuung und lokaler Bewölkung abhängig. Die Sichtbarkeit variiert regional; entscheidend sind freie Sichtlinien und ein möglichst ungestörter Blick Richtung westlichen Horizont.

Die Stiftung Planetarium Berlin und das Haus der Astronomie in Heidelberg haben für Deutschland konkrete Sichtbarkeitszeiten und Hinweise veröffentlicht. Auch internationale Übersichten, etwa von Timeanddate, bestätigen den zeitlichen Verlauf und die kurze Beobachtungsdauer in der Schlussphase. Diese Angaben beruhen auf astronomischen Vorhersagen; tatsächliche Sichtbedingungen hängen vom Wetter und vom lokalen Relief ab und können kurzfristig abweichen.

Für die Beobachtung empfehlen Fachleute einen Standort mit wenig Lichtverschmutzung und unverbautem Horizont. Ein Fernglas steigert die Erkennbarkeit von Struktur und Farbton der verfinsterten Mondpartien, ein Teleskop ist nicht erforderlich. Sinnvoll ist eine rechtzeitige Ankunft am Beobachtungsort, weil der Mond während der partiellen Phase rasch näher an den Horizont rückt und die Dämmerung zunimmt. Zahlreiche Planetarien und astronomische Vereine informieren über begleitende Angebote; diese stehen generell unter dem Vorbehalt geeigneter Wetterbedingungen.

Hintergrund: Die Mondfinsternis vom 28. August 2026 fällt in einen astronomisch ereignisreichen Monat, der bereits durch die Sonnenfinsternis am 12. August geprägt war. Anders als bei einer Sonnenfinsternis ist für die Beobachtung einer Mondfinsternis keine spezielle Schutzbrille nötig. Aussagen zu Prozentangaben der Bedeckung, zum genauen Zeitverlauf und zu Sichtbarkeitsgrenzen beziehen sich auf standardisierte Berechnungen und können sich je nach Ort innerhalb Deutschlands um einige Minuten unterscheiden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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