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Polizei ermittelt nach getötetem Pferd auf Koppel in Schöllnach

In Schöllnach im Landkreis Deggendorf ist ein Pferd tot auf einer Koppel gefunden worden. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise.

In Schöllnach im Landkreis Deggendorf ist am 25. Oktober 2026 ein Pferd tot auf einer Koppel im Ortsteil Lohholz gefunden worden. Nach Angaben der Polizei deuten Spuren am Fundort darauf hin, dass dem Tier Gewalt angetan wurde. Es werde wegen eines möglichen Fremdverschuldens ermittelt. Die Polizeiinspektion Deggendorf zog die Kriminalpolizei hinzu und leitete die Spurensicherung ein.

Weil zunächst nicht ausgeschlossen wurde, dass das Tier durch eine Schussverletzung getötet worden sein könnte, suchten Einsatzkräfte die Umgebung mit einer Drohne ab. Ziel war es, mögliche Spuren wie Patronenhülsen oder andere verdächtige Gegenstände zu finden. Zudem dokumentierten Beamtinnen und Beamte den Fundort fotografisch. Ein Tierarzt wurde hinzugezogen; nähere Angaben zur Todesursache liegen nach Polizeiangaben noch nicht vor. Die Auswertung der Spuren und die tierärztliche Untersuchung dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die am 24. oder 25. Oktober 2026 im Bereich Lohholz Auffälliges beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Deggendorf entgegen. Konkrete Tatmotive oder Verdächtige nannte die Polizei bisher nicht. Über weitere Ergebnisse will sie informieren, sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen.

Der Fall wurde am 25. Oktober von mehreren regionalen Medien aufgegriffen. Übereinstimmend verweisen sie auf die laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei in Niederbayern und die Suche nach Hinweisen in der Umgebung des Fundorts. Angaben zu möglichen Tatumständen bleiben vorerst zurückhaltend; gesichert ist bislang lediglich, dass die Ermittler von einem nicht natürlichen Tod des Tieres ausgehen.

Rechtlich kommen je nach Ergebnis der Untersuchung Straftatbestände nach dem Tierschutzgesetz in Betracht. Darüber hinaus sind bei vorsätzlicher Beschädigung fremden Eigentums weitere Ermittlungen üblich. Die Polizei betont, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine gesicherten Aussagen zur genauen Todesursache oder zu einem Tatwerkzeug möglich sind.

Für betroffene Tierhalterinnen und Tierhalter in ländlichen Regionen verweisen Sicherheitsbehörden in solchen Fällen allgemein auf einfache Präventionsschritte wie gut sichtbare Umzäunungen, funktionierende Beleuchtung und verlässliche Nachbarschaftskontakte. Konkrete behördliche Empfehlungen über den Einzelfall hinaus liegen zu diesem Ereignis jedoch nicht vor.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Niederbayern dauern an.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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