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Polizei ermittelt nach mutmaßlichem Einbruchsversuch im Dresdner Zwinger

In Dresden prüfen Staatsanwaltschaft und Polizei Hinweise auf einen versuchten Einbruch im Bereich der Porzellansammlung des Zwingers. Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt, das Landeskriminalamt Sachsen ermittelt und bittet um Hinweise.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in Dresden wegen des Verdachts eines versuchten Einbruchs im Dresdner Zwinger. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden betraten am frühen Morgen zwei bisher unbekannte Männer den öffentlich zugänglichen Innenhof. Sie sollen mutmaßliches Einbruchswerkzeug mitgeführt haben. Ein Zugang zu den Ausstellungsräumen der Porzellansammlung sei nach bisherigen Feststellungen nicht erfolgt.

Das Landeskriminalamt Sachsen hat die Ermittlungen übernommen. Ermittlerinnen und Ermittler sicherten am Zwinger Spuren und prüfen Video- und Zeugenhinweise. Konkrete Aussagen zu Identität, Herkunft oder einem möglichen Tatmotiv der Verdächtigen liegen den Behörden derzeit nicht vor. Auch Angaben zu einem Schadensumfang gibt es nicht. Die Staatsanwaltschaft Dresden führt ein Ermittlungsverfahren und prüft den Tatverdacht des versuchten schweren Diebstahls.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bestätigten, dass die Sicherheitsmaßnahmen am Zwinger vorsorglich ausgeweitet wurden. Dazu zählen nach Behördenangaben verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften und eine engere Abstimmung mit der Polizeidirektion Dresden. Der Museumsbetrieb bleibt nach heutigem Stand aufrechterhalten; Anpassungen in der Besucherführung sind möglich, falls sich konkrete Gefährdungslagen ergeben. Besucherinnen und Besucher müssen mit sichtbarerem Schutz an Zugängen wie dem Kronentor rechnen.

Die Behörden bitten Zeuginnen und Zeugen, die sich am 28. Oktober 2026 zwischen 6.10 Uhr und 6.30 Uhr im Umfeld des Dresdner Zwingers aufgehalten haben, um Hinweise. Relevante Beobachtungen betreffen insbesondere verdächtige Gegenstände, Fahrzeugbewegungen oder Personen, die sich zu dieser Zeit im Bereich der Porzellansammlung aufhielten.

Hintergrund der erhöhten Wachsamkeit sind laut Landesverwaltung wiederholte Hinweise aus Ermittlungen auf mögliche Diebstahlsplanungen gegen Dresdner Sammlungen. Die Porzellansammlung gilt als eines der international profilierten Häuser der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Museen verweisen seit längerem auf spezielle Transport-, Depotsicherungs- und Alarmprotokolle, die in Abstimmung mit Polizei und privaten Sicherheitsdiensten regelmäßig überprüft werden.

Welche Schlüsse die Ermittler aus den nun ausgewerteten Spuren ziehen, ist offen. Nach heutigem Stand handelt es sich um ein Verdachtsgeschehen ohne bestätigten Einbruch in Ausstellungsräume. Weitere Ergebnisse – etwa zu Tatmitteln, Ablauf oder möglicher Täterschaft – wollen Staatsanwaltschaft Dresden, Polizeidirektion Dresden und Landeskriminalamt Sachsen nach Abschluss erster Auswertungsschritte mitteilen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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