Hamburg

Polizei fahndet nach Angriff in Hamburg-Ottensen: 14-Jähriger angeschossen, 20-Jähriger verletzt

Nach Schüssen und Messerangriff in Hamburg-Ottensen am 13. September sucht die Polizei Hamburg nach flüchtigen Tatverdächtigen. Ein 14-Jähriger wurde am Oberschenkel angeschossen, ein 20-Jähriger erlitt Stichverletzungen.

Kurzmeldung

Nach einem Gewaltereignis in Hamburg-Ottensen am späten Abend des 13. September hat die Polizei Hamburg eine Fahndung eingeleitet. Ein 14-Jähriger erlitt nach Angaben der Polizei eine Schussverletzung am Oberschenkel, ein 20-Jähriger wurde mit mehreren Stichverletzungen versorgt. Beide wurden nach der Erstbehandlung in Krankenhäuser gebracht; Lebensgefahr bestand dem Vernehmen nach nicht.

Zeugen meldeten gegen 22:24 Uhr Schüsse und Hilfeschreie. Einsatzkräfte fanden die Verletzten im Bereich der Friedensallee, unweit der S-Bahn-Station in Bahrenfeld. Als mutmaßlicher Tatort wird die Bergiusstraße geprüft. Dort befindet sich nach Polizeiangaben ein Kulturverein, in dessen Räumen sich die Betroffenen zuvor aufgehalten haben sollen. Konkrete Beschreibungen der geflüchteten Personen lagen zunächst nicht vor.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen, die weitere Bearbeitung liegt bei zuständigen Einheiten der Region Altona. Die Polizei sicherte Spuren im Umfeld der Bergiusstraße und wertet Videoaufnahmen aus. Vernehmungen im Umfeld der Verletzten wurden fortgesetzt. Zu Art und Kaliber der Schusswaffe oder zu den eingesetzten Messern machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es Hinweise auf vorangegangene Streitigkeiten. Ein Zusammenhang mit einem Drogenkonflikt wird von den Behörden geprüft, ist jedoch nicht bestätigt. Aussagen zu Motiv, Zahl der Tatbeteiligten und Tatzusammenhang sind vorläufig und können sich mit fortschreitender Auswertung ändern.

Teile der Friedensallee und angrenzende Hauseingänge wurden zeitweise abgesperrt. Rettungs- und Polizeikräfte waren in größerer Zahl vor Ort. Die Polizei Hamburg bat Zeuginnen und Zeugen um Hinweise und verwies auf die zentralen Erreichbarkeiten der Dienststellen. Ein konkreter Tatverdächtiger wurde bis zum Redaktionsschluss nicht benannt.

Vergleichbare Vorfälle in Hamburg werden von der Polizei separat behandelt; gesicherte Verknüpfungen zu anderen Ermittlungen liegen hier nicht vor. Im Mittelpunkt stehen momentan die Spurensicherung an den genannten Örtlichkeiten, die Auswertung technischer Beweismittel sowie weitere Zeugenhinweise. Über neue Erkenntnisse will die Polizei nach deren Verifizierung informieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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