Aktuell

Polizei stoppt Jugendliche nach 40-minütiger Verfolgungsfahrt auf der A3 bei Montabaur

Zwei 16- und 17-Jährige haben sich am 25. Oktober einer Kontrolle entzogen. Nach 40 Minuten stoppte die Polizei das Auto auf der A3 bei Montabaur.

Kurzmeldung

Zwei Jugendliche sind am Abend des 25. Oktober 2026 nach einer rund 40-minütigen Verfolgungsfahrt auf der Autobahn A3 bei Montabaur gestoppt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Koblenz hatten sich der 16 Jahre alte Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer zuvor einer Verkehrskontrolle entzogen. Zahlreiche Streifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz, um das Fahrzeug zu verfolgen und anzuhalten.

Die Fahrt führte laut Polizei auf der A3 in Richtung Köln. Dabei kam es zu riskanten Fahrmanövern. Aus dem Fluchtfahrzeug sei ein bislang unbekannter Gegenstand geworfen worden, der einen verfolgenden Streifenwagen beschädigte. Schwerverletzte wurden nicht gemeldet. Zu möglichen weiteren Sachschäden äußerte sich die Polizei zunächst nicht.

Die Verfolgung wurde grenzüberschreitend von Dienststellen aus Hessen und Rheinland-Pfalz koordiniert. Neben der Polizeidirektion Koblenz war die Polizeiautobahnstation Montabaur in die Maßnahmen eingebunden. Das Auto wurde im Bereich Montabaur gestoppt, die beiden Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen. Die Identitäten wurden festgestellt.

Ermittlungen der Polizei richten sich auf die Herkunft des Fahrzeugs und mögliche Straftatbestände. Nach erster Bewertung kommen Verkehrsdelikte in Betracht; Konkretes teilten die Behörden zunächst nicht mit. Zudem wird geprüft, welche Gegenstände aus dem Auto geworfen wurden und ob weitere Fahrzeuge oder Personen gefährdet wurden.

Die Polizei bat Zeuginnen und Zeugen, die die Verfolgungsfahrt auf der A3 beobachtet haben oder durch die Fahrweise der Jugendlichen gefährdet wurden, sich bei den zuständigen Dienststellen zu melden. Hinweise sollen helfen, die Abläufe auf der Strecke präzise zu rekonstruieren und den entstandenen Schaden zu beziffern.

Der Einsatz eines Polizeihubschraubers ist nach Behördenangaben bei schnellen Fahndungslagen auf Autobahnen üblich, um Bewegungen des verfolgten Fahrzeugs zu dokumentieren und die Lage aus der Luft zu sichern. Aussagen zur Anzahl der eingesetzten Kräfte und zu taktischen Details machte die Polizei zunächst nicht. Ergebnisse der laufenden Ermittlungen will die Polizeidirektion Koblenz nach deren Abschluss mitteilen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk