Mecklenburg-Vorpommern

Polizei sucht Zeugen nach Brand in Mehrfamilienhaus in Göhren

In Göhren auf Rügen hat am 5. September 2026 ein Brand in einem Mehrfamilienhaus rund 45.000 Euro Schaden verursacht. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Göhren auf der Insel Rügen ermittelt die Kriminalpolizei und bittet die Öffentlichkeit um Hinweise. Das Feuer war nach Polizeiangaben am 5. September 2026 gegen 08:20 Uhr in einem Raum im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Göhren löschten die Flammen und verhinderten ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile. Fußboden, Decke und älteres Mobiliar wurden beschädigt. Nach bisherigem Stand waren angrenzende Gebäude nicht betroffen. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf einen Betrag von rund 45.000 Euro.

Zur Ursache des Feuers machte die Polizei zunächst keine Angaben. Ob das betroffene Gebäude weiterhin bewohnt werden kann, ist Teil der laufenden Prüfungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sichert Spuren. Ein Zeitrahmen für den Abschluss wurde nicht genannt.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Personen, die am Morgen des 5. September 2026 im Bereich des betroffenen Hauses Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Angaben zur Entstehung des Feuers liefern können, sollen sich beim Polizeirevier Sassnitz melden. Hinweise können sich etwa auf auffällige Personen oder Fahrzeuge vor Ort, ungewöhnliche Gerüche oder Geräusche sowie auf mögliche technische Auffälligkeiten beziehen.

Brände in Wohngebäuden werden in Mecklenburg-Vorpommern üblicherweise von der örtlich zuständigen Polizei in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei untersucht. Bei Bedarf ziehen die Ermittler spezialisierte Brandursachenermittler hinzu. Parallel prüfen die Gemeinden und Eigentümer Fragen der Verkehrssicherheit, etwa zu Rauchwarnmeldern, Fluchtwegen oder baulichen Sicherungen, sofern sich daraus kurzfristiger Handlungsbedarf für Bewohner ergibt. Für Göhren ist die Freiwillige Feuerwehr Göhren in der akuten Gefahrenabwehr zuständig; einsatztaktische Entscheidungen liegen bei der örtlichen Einsatzleitung.

Die Polizei betont, dass zur Stunde keine gesicherten Erkenntnisse zur Brandursache vorliegen. Spekulationen, auch in sozialen Medien, ersetzen keine belastbaren Ermittlungsresultate. Maßgeblich sind die Feststellungen der Kriminalpolizei und gegebenenfalls eines Gutachtens. Konkrete Kontaktdaten für Zeugenanrufe wurden in den ersten Mitteilungen nicht veröffentlicht; das Polizeirevier Sassnitz ist regulär erreichbar.

Der Sachverhalt bezieht sich auf Ereignisse vom 5. September 2026. Angaben zu Zeitpunkt des Brandausbruchs, Einsatzkräften, beschädigten Gebäudeteilen sowie der Schätzung eines Sachschaden von 45.000 Euro beruhen auf Mitteilungen der Polizei und regionalen Medien.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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