Bayern

Regen und Wind in Bayern, zum Wochenstart wird es milder

Ein nasser, kühler Sonntag in Bayern mit stürmischen Böen und ersten Flocken in den Alpen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet ab Montag ruhigere Verhältnisse und teils bis 20 Grad.

Bayern hat am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, eine nasse und windige Wetterlage erlebt. Dichte Wolken, wiederholte Schauer und auffrischender Südwestwind prägten den Tag. In Staulagen der Mittelgebirge und vor allem im Allgäu kamen örtlich größere Niederschlagsmengen zusammen. In Südbayern meldeten die Warnstellen am Morgen und Vormittag teils kräftige Böen, in den Alpen fielen oberhalb von etwa 1500 Metern erste Schneeflocken. In exponierten Gipfellagen traten stürmische bis schwere Sturmböen auf. Die Höchsttemperaturen blieben verbreitet im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich, je nach Regenpausen und Wind.

Laut Deutscher Wetterdienst beruhigt sich die Lage zu Beginn der neuen Woche. Nach Abzug der Kaltfront setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch, und mit südwestlicher Strömung gelangt mildere Luft nach Bayern. Am Montag und Dienstag werden vielerorts trockenere Abschnitte erwartet, die Temperaturen steigen deutlich an. Vor allem im Alpenvorland und im Allgäu sind am Dienstag örtlich Höchstwerte um 20 Grad möglich. Zugleich weist der Deutsche Wetterdienst auf regionale Unterschiede hin: Höhenlage, Staueffekte und Föhn können die Werte spürbar beeinflussen.

Der Bayerische Rundfunk berichtete bereits am Sonntagmorgen über die windige und nasse Lage sowie über erste Schneefälle in höheren Alpenteilen. Der Warnlagebericht für Südbayern des Deutschen Wetterdienstes hob das erhöhte Böen- und Niederschlagsrisiko hervor und sprach für die Alpen von Neuschnee oberhalb rund 1500 Metern. Im Flachland blieb es bei Regen, teils auch länger anhaltend. Verkehrsbehinderungen durch nasse Fahrbahnen und herabfallendes Laub waren möglich; an den Alpen erschwerte schlechtere Sicht zeitweise den Verkehr.

Für den weiteren Wochenverlauf deuten die Modelle auf eine milde Phase mit oft freundlichen Intervallen hin. Ob und wann sich einzelne Schauer einmischen, hängt von der genauen Lage der Hochdruckzone und möglichen Randstörungen ab. Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Prognosen regelmäßig; kurzfristige Anpassungen sind daher möglich.

Die am Sonntag wetterbestimmende Kaltfront war Teil einer atlantischen Tiefdrucklage. Mit deren Passage floss Meereskaltluft ein, die im Stau der Alpen für verstärkte Niederschläge und in höheren Lagen für Schnee sorgte. Mit der Drehung der Strömung auf Südwest und zunehmendem Einfluss eines Hochs verbessern sich ab Montag die Bedingungen deutlich.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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