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RhineCleanUp: Freiwillige säubern den Rhein – Warnung vor Funden bei Niedrigwasser

Am 12. September 2026 haben entlang des Rheins viele Freiwillige Müll gesammelt. Organisatoren warnten wegen Niedrigwassers vor freigelegter Munition und verwiesen auf Polizei und Kampfmittelräumdienst.

Am Samstag, 12. September 2026, haben entlang des Rheins in Deutschland viele Freiwillige bei der jährlichen Aktion RhineCleanUp Uferbereiche von Müll befreit. Die Einsätze reichten nach Angaben der Organisatoren von Emmerich bis Basel, zahlreiche Städte und Gemeinden koordinierten Treffpunkte und Sammelrouten. Der aktuelle Anlass war der diesjährige Aktionstag, zu dem Initiativen, Vereine und Verwaltungen erneut zum gemeinsamen Aufräumen aufgerufen hatten.

Im Vorfeld und während der Sammlungen wiesen Organisatoren und Behörden ausdrücklich auf Sicherheitsrisiken durch Niedrigwasser hin. Bei zurückgehendem Pegelstand werden teils Gegenstände sichtbar, darunter potenziell gefährliche Altlasten. Teilnehmende sollten verdächtige Funde – etwa Munition aus früheren Jahrzehnten – keinesfalls anfassen, sondern umgehend die Polizei oder den jeweils zuständigen Kampfmittelräumdienst informieren. Diese Hinweise galten besonders für Abschnitte mit freiliegenden Böschungen oder schlammigen Bereichen. Lokale Einsatzleitungen stellten Meldeketten und Ansprechstellen bereit.

Nach Angaben der Veranstalter dient die Sammlung vor allem dazu, Plastik, Metall, Glas und sonstigen Abfall an Land zu halten, bevor dieser in den Fluss und weiter ins Meer gelangt. Die Organisation hinter RhineCleanUp stellte Materialien wie Säcke, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung; Kommunen, Umweltgruppen und Feuerwehren unterstützten mit Logistik und Entsorgung. Der gesammelte Müll wurde über örtliche Entsorgungsbetriebe abtransportiert.

Fachleute, auf die regionale Medien Bezug nahmen, ordnen derartige Aktionen als sichtbaren, lokal wirksamen Beitrag ein. Sie entlasten Problemstellen am Ufer und sensibilisieren für Abfallvermeidung. Zugleich verweisen sie darauf, dass freiwilliges Sammeln strukturelle Maßnahmen nicht ersetzt. Als längerfristig wirksam gelten strengere Abfallvermeidung, bessere Infrastruktur zur Sammlung und Sortierung sowie Kontrollen entlang der Gewässer.

Organisatoren und Behörden zogen am Abend eine überwiegend positive Bilanz der Einsätze, betonten jedoch die Bedeutung von Vorsicht und Vorbereitung. Empfohlen wurden feste Schuhe, Handschuhe und achtsames Vorgehen, vor allem dort, wo Treibgut, Scherben oder Metallschrott liegen. Bei Unsicherheiten sollten Teilnehmende Abstand halten und Funde melden. In mehreren Städten – darunter Emmerich, Koblenz und Orte im Oberrheingebiet – wurden die Hinweise zum Umgang mit gefährlichen Gegenständen im Vorfeld verbreitet.

Die Aktion unterstreicht, dass Belastungen des Rheins keine rein lokale Frage sind. Entlang des Flusses wirken unterschiedliche Zuständigkeiten zusammen; für den deutschen Abschnitt koordinieren vor allem Kommunen, Landesbehörden und die ehrenamtlichen Gruppen des RhineCleanUp. Deren nächster Schwerpunkt bleibt, die Erfahrungen des aktuellen Tages auszuwerten und die Sicherheitshinweise für künftige Sammlungen weiter zu präzisieren.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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