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Rostock sichert historischen Hellingkran nach Riss – Schweißarbeiten vorbereitet

Nach einem Riss an einer Strebe des Hellingkrans der früheren Neptunwerft hat Rostock den Bereich gesperrt und Sicherungsarbeiten per Schweißung vorbereitet.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock bereitet nach einem Riss an einer Strebe des historischen Hellingkrans auf dem Gelände der früheren Neptunwerft Sicherungsarbeiten per Schweißung und Verstärkung vor. Die Stadt hatte den Schaden am 23. Oktober 2026 festgestellt und sprach von akuter Gefahr, dass Teile des Auslegers herabstürzen könnten. Der Bereich wurde abgesperrt, angrenzende Gebäude wurden vorsorglich geräumt.

Eine direkte Begehung des Auslegers war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Stattdessen ließ die Stadt die Konstruktion mehrmals täglich per Drohnen beobachten und dokumentieren. Laut Rathaus Rostock wurden externe Fachingenieure hinzugezogen, um Ablauf und Umfang der Sicherung festzulegen. Parallel bereitete die Stadt eine Ersatzvornahme vor, um kurzfristig beauftragte Arbeiten abzusichern. Spezialkräne wurden für den Aufbau eingeplant; Wind und Witterung bestimmten den Zeitplan und führten zeitweise zu Verschiebungen.

In ihren Mitteilungen bezeichnete die Stadt den 1976 errichteten Kran als technisches Denkmal, das an die Schiffbaugeschichte der Neptunwerft erinnert. Ein Gutachten, auf das sich die Stadt bezieht, nennt als wahrscheinliche Ursache des Risses unzureichend fachgerecht ausgeführte frühere Schweißarbeiten. Konkrete Zahlen zu Evakuierungen nannte die Verwaltung nicht. Nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks und der Tagesschau sollten die Arbeiten der kurzfristigen Gefahrenabwehr dienen; über den Zeitpunkt des Abschlusses lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor.

Die gewählte Sicherung per Schweißung und zusätzlicher Aussteifung zielt darauf, die Tragwirkung der beschädigten Strebe wiederherzustellen und ein unkontrolliertes Lösen von Bauteilen zu verhindern. Sie ist nach Darstellung der Stadt eine Übergangslösung. Perspektivisch strebt Rostock eine denkmalgerechte Restaurierung und eine belastbare Erhaltungsstrategie an. Davon hängt ab, ob Sperrungen im Hafenbereich verkürzt werden können und wie die Verkehrssicherungspflichten dauerhaft erfüllt werden.

Die Informationslage beruht auf Mitteilungen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock vom 24. und 25. Oktober 2026 sowie auf Berichten des Norddeutschen Rundfunks vom 23. bis 26. Oktober 2026. Zugeschriebene Bewertungen, etwa zur Schadensursache und zum weiteren Ablauf, stammen aus den genannten städtischen und medialen Quellen. Prognosen zum Ende der Arbeiten bleiben vorbehaltlich günstiger Wetterbedingungen und der Ergebnisse der nun anstehenden Schweiß- und Verstärkungsarbeiten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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