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Rostocker Engagementpreis geht an die Nurse Club Stiftung

Die Hansestadt Rostock hat die Nurse Club Stiftung für das Projekt Barrierefreier Strand ausgezeichnet. Das Angebot erleichtert Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Baden in der Ostsee.

Die Hansestadt Rostock hat am 12. September 2026 den Rostocker Engagementpreis an die Nurse Club Stiftung verliehen. Ausgezeichnet wurde das Projekt Barrierefreier Strand, das Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Baden in der Ostsee erleichtert. Das Angebot kombiniert barrierearme Strandzugänge, geeignete Hilfsmittel und Ehrenamtliche Begleitung, um den Aufenthalt am Meer sicherer und selbstbestimmter zu gestalten.

Die Preisvergabe ist Teil des städtischen Programms zur Würdigung bürgerschaftlichen Engagements. Zuvor hatte die Stadt mehrere Initiativen zur Wahl gestellt; die Rostocker Bevölkerung konnte in einem Online-Voting bis Mitte August 2026 über die Favoriten abstimmen. Die Juryentscheidung berücksichtigte neben dem Votum der Öffentlichkeit die umgesetzte Wirkung für Inklusion und Teilhabe im Alltag.

Nach Angaben der Stadt unterstreicht die Ehrung den praktischen Ansatz, Barrieren im öffentlichen Raum konsequent abzubauen. Die Nurse Club Stiftung arbeitet dafür mit lokalen Partnern und Freiwilligen zusammen, passt vorhandene Zugänge an und organisiert Unterstützung am Strand. Laut Stiftung reicht das Engagement über die Küste hinaus: Dazu zählen nach eigenen Angaben inklusive Veranstaltungen und das Ziel, öffentliche Orte wie Spielplätze schrittweise nutzbarer zu machen.

Der Rostocker Engagementpreis würdigt jährlich Projekte, die den Zusammenhalt in der Stadt stärken. In diesem Jahr standen mehrere Vorhaben aus den Bereichen Inklusion und Nachbarschaft auf der Shortlist. Mit der Auszeichnung verbunden sind öffentliche Anerkennung sowie – nach Angaben der Stadt – die Möglichkeit, für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen zu werden.

Die Entscheidung fügt sich in eine breitere kommunale Debatte: Küstenorte prüfen, wie Strände, Promenaden und der Zubringerverkehr barrierefrei gestaltet werden können. Befürworter verweisen neben dem Gewinn an gleichberechtigter Teilhabe auch auf spürbare Effekte für Tourismus und soziale Integration. Gleichzeitig bleibt die Frage der dauerhaften Finanzierung offen; gefordert werden verlässliche Budgets, damit einmal geschaffene Zugänge nicht an der Wartung scheitern.

Die Stadtverwaltung hob in ihrer Mitteilung die Rolle ehrenamtlicher Netzwerke hervor. Die Nurse Club Stiftung kündigte an, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit Partnern fortzusetzen. Weitere Schritte sollen sich an den praktischen Bedarfen von Nutzerinnen und Nutzern orientieren. Damit bleibt der Preis nicht nur eine Würdigung, sondern setzt auch einen Rahmen für die Weiterentwicklung barrierearmer Angebote in Rostock.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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