Deutschland erlebt am Freitag, 28. August 2026, wechselhaftes Wetter: Bereits am Morgen treten im Südwesten und in der Mitte Schauer auf, im Tagesverlauf breiten sich Niederschläge und Gewitter weiter nach Osten und Norden aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Höchstwerte zwischen 22 und 32 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Südosten. Lokal sind kräftige Gewitter möglich, begleitet von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen.
Die Entwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich. Während der Westen und Nordwesten schon früh von Schauern und einzelnen Gewittern erfasst werden, bleibt es in Teilen des Südostens länger freundlich und sommerlich warm. Im Umfeld der Gewitter können sich rasch verlagende, schmale Regen- und Gewitterlinien bilden. Dadurch sind die Intensitäten und Mengen örtlich stark schwankend; kurze, aber kräftige Niederschläge sind ebenso möglich wie benachbart trockene Abschnitte.
Für die Nacht zum Samstag lassen die Gewitter von Westen her nach, einzelne Schauer bleiben jedoch aktiv. Am Samstag überwiegt in der Nordwesthälfte dichte Bewölkung mit schauerartigem Regen. Die Südosthälfte startet freundlicher mit aufgelockerter Bewölkung und nur vereinzelten Schauern. Die Temperaturen liegen dann verbreitet zwischen 21 und 27 Grad.
Der DWD rät, die aktuellen Warnungen zu beachten und Aktivitäten im Freien an die örtliche Lage anzupassen. Besonders in Regionen mit erhöhtem Gewitterpotenzial können binnen kurzer Zeit Verkehrsbehinderungen, Aquaplaning sowie kurzzeitige Störungen im Bahnverkehr auftreten. In Gewitternähe sind zudem starke Böen möglich, einzelne Äste können herabstürzen.
Meteorologisch wird die Lage durch feuchtwarme Luft aus südwestlicher Richtung und wiederholte Störungen an Tiefausläufern geprägt. Diese Kombination fördert die Bildung von Schauern und Gewittern, während im Südosten wärmere Luft für höhere Höchstwerte sorgt. Für die kommenden Tage deuten die Prognosen auf einen wechselhaften Verlauf: Phasen mit Auflockerungen wechseln sich mit Schauern ab, örtlich kann es erneut gewittern. Die genaue Verteilung hängt von der weiteren Verlagerung der Fronten und Randtiefs ab.
Für Bevölkerung und Einsatzdienste gilt: Kurzfristige Aktualisierungen der Warnlage sind wahrscheinlich. Wer unterwegs ist, sollte die Gewittertätigkeit sowie mögliche Starkregenfelder im Blick behalten und bei Annäherung von Gewitterzellen rechtzeitig Schutz suchen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).