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Schleswig-Holstein fördert Schaalsee-Zweckverband mit 200.000 Euro

Die Landesregierung hat am 4. September 2026 einen Förderbescheid über 200.000 Euro an den Zweckverband Schaalsee-Landschaft übergeben. Die Mittel dienen der Stärkung des Biotopverbunds im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee.

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat am 4. September 2026 dem Zweckverband Schaalsee-Landschaft einen Förderbescheid über rund 200.000 Euro überreicht. Nach Angaben des zuständigen Ministeriums ist die Zuwendung für Maßnahmen zur Stärkung des Biotopverbunds im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee bestimmt.

Der Zweckverband Schaalsee-Landschaft ist ein kommunaler Träger, der grenzübergreifend in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern tätig ist. Er erwirbt und pflegt Schutzflächen, setzt Wiedervernässungen um und führt landschaftspflegerische Maßnahmen durch, um Moore, Gewässer und Offenlandlebensräume zu erhalten. Typische Arbeitsschritte, die der Verband für ähnliche Vorhaben benennt, sind etwa Zaunrückbau, Grünlandpflege und die Entwicklung von Gewässerrandstreifen. Konkrete Ausgabenposten oder verbindliche Zeitpläne zur Verwendung der neuen Mittel wurden in der Mitteilung des Landes nicht im Detail aufgeführt.

Die Förderung reiht sich in eine längerfristige Zusammenarbeit beider norddeutscher Länder zum Schutz der Schaalsee-Landschaft ein. Das Gebiet entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze weist eine besondere Arten- und Biotopvielfalt auf; Renaturierung, Vernetzung von Lebensräumen und ein schonendes Flächenmanagement gelten als zentrale Hebel, um diese Vielfalt zu sichern. Der Zweckverband verweist auf laufende Projekte, darunter Maßnahmen zum Wasserrückhalt und die Wiedervernässung degradierter Moorstandorte.

Als aktueller Anlass nennt das Land die Übergabe des Förderbescheids sowie das 35-jährige Bestehen des Zweckverbands. Die Mittel sollen lokal die Umsetzung von Vernetzungs- und Pflegearbeiten ermöglichen, die bestehende Lücken im Biotopverbund schließen. Fachlich werden von solchen Vorhaben stabile Wasserhaushalte, weniger Nährstoffeinträge und verbesserte Wanderkorridore für Arten erwartet. Messbare Effekte auf Bestände oder hydrologische Kennwerte lassen sich jedoch erst nach abgeschlossenen Arbeiten und mehreren Monitoringperioden belastbar nachweisen. Entsprechend verbleiben Aussagen zu konkreten ökologischen Ergebnissen vorläufig und sind an weitere Datenerhebungen gebunden.

Bereits im Sommer hatte die Landesregierung zusätzliche Vorhaben im Biosphärenreservat angekündigt; die nun bewilligten 200.000 Euro sind ausdrücklich dem Biotopverbund vorbehalten. Der Zweckverband plant, die Projekte im engen Austausch mit beteiligten Kommunen und Flächeneigentümern fortzuführen, um Pflegeintervalle, Zugänge und Schutzziele zu koordinieren. Damit soll die Kontinuität der Arbeiten im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee gesichert und die Wirksamkeit zukünftiger Maßnahmen besser dokumentiert werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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