Hessen

Schüsse in Lampertheim, Badeverbot am Langener Waldsee, Rattenhinweise in Groß-Umstadt

In Lampertheim wurden in der Nacht Schüsse auf ein Auto und ein Haus gemeldet, die Polizei ermittelt. In Langen ist die Wasserfläche des Langener Waldsees wegen Wasserpest gesperrt; Groß-Umstadt warnt vor vermehrten Rattenmeldungen.

Nach Schussabgaben in Lampertheim ermittelt die Polizei. In der Nacht zum 4. September meldeten Anwohner Beschüsse auf ein geparktes Auto und die Fassade eines Wohnhauses. Einsatzkräfte sperrten zeitweise Straßenteile, sicherten Spuren und nahmen die Fahndung auf. Am Morgen bestätigten die Behörden Einschussspuren an einem Fahrzeug und einem Gebäude. Hinweise zu Tatverdächtigen oder zum Motiv lagen zunächst nicht vor. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Der Ort des Geschehens liegt in Lampertheim im Kreis Bergstraße; die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Unabhängig davon hat die Stadt Langen die Wasserfläche des Langener Waldsees am 4. September für den Badebetrieb gesperrt. Begründet wird die Maßnahme mit einer starken Ausbreitung der Wasserpest, die die Aufsicht und das sichere Schwimmen behindert. Nach Angaben der Stadt bleibt das Strandbadgelände geöffnet; betroffen ist die Nutzung der Wasserfläche. Die Verwaltung kündigte an, die Entwicklung zu beobachten und über die Dauer der Sperrung gesondert zu informieren. Der Langener Waldsee ist eines der größten Badegewässer in Hessen; bei Sperrungen entscheiden die Kommune und die zuständigen Fachstellen abhängig von den Gefahrenlagen.

Zudem berichtete die Stadt Groß-Umstadt Anfang September über vermehrte Hinweise auf Ratten im Stadtgebiet. Die Verwaltung im Landkreis Darmstadt-Dieburg ruft dazu auf, Abfälle konsequent zu sichern, Futterreste im Freien zu vermeiden und Fütterungen von Tieren im öffentlichen Raum zu unterlassen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Sichtungen oder Befall der Stadt zu melden, damit gegebenenfalls Schädlingsbekämpfung koordiniert werden kann. Als kurzfristige Maßnahmen nennt die Stadt das dichte Verschließen von Müllbehältern und das Reinigen von Abstellflächen; bauliche Abdichtungen und professionelle Bekämpfung bleiben bei festgestelltem Befall möglich.

Bei allen drei Meldungen handelt es sich um aktuelle Entscheidungen oder Ereignisse mit Stand 3. und 4. September. Die Angaben zu Lampertheim beruhen auf Mitteilungen der Polizei. Für das Badeverbot am Langener Waldsee verweist die Stadt Langen auf die Wasserpest als unmittelbaren Anlass. Die Hinweise aus Groß-Umstadt zielen auf Prävention und die Meldung von Befällen; konkrete weitergehende Maßnahmen wurden nicht angekündigt. Weitere Entwicklungen hängen von den Ermittlungsfortschritten der Polizei, den Bedingungen am See und der Lageeinschätzung der Stadtverwaltungen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk