In der Bürgerschaftssitzung der Hansestadt Stralsund am 10. September 2026 hat die Verwaltung schriftliche Antworten zum Stand der Sanierung der Juri-Gagarin-Grundschule vorgelegt. Aus Protokollauszügen und Vorlagen im Bürgerinformationssystem geht hervor, welche Teilmaßnahmen abgeschlossen sind, welche Arbeiten noch ausstehen und wie die Finanzierung hinterlegt ist.
Die Maßnahme „Sanierung des Schulgebäudes und der Außenanlagen der Juri-Gagarin-Grundschule“ ist Teil der kommunalen Bauplanung und wird über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Als EFRE-Projekt ist ein Gesamtvolumen von rund 6,02 Millionen Euro ausgewiesen. Die Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund mbH führt das Vorhaben in ihrer Projektliste, die städtischen Unterlagen beziffern Haushaltsansätze und bereits geflossene Zahlungen.
Den Dokumenten zufolge liegen die Arbeiten nicht mehr im Vorbereitungsstadium. Bereits zum Schuljahr 2022/2023 wurden erste Schulräume wieder in Betrieb genommen. Weitere Schritte betreffen nach städtischer Darstellung vor allem Restarbeiten an den Außenanlagen, die abschließende Abrechnung sowie die Auszahlung letzter Fördermittel. Konkrete, neue Terminzusagen für die Fertigstellung der verbleibenden Maßnahmen wurden in den jetzt vorgelegten Antworten nicht genannt.
In der Debatte der Bürgerschaft wurden Nachfragen aus den Fraktionen dokumentiert. Sie zielten unter anderem auf die künftige Instandhaltung ab. Dazu wurde ein Prüfauftrag mit Blick auf den Instandhaltungs- und Sanierungsetat im Haushalt 2027 erwähnt. Parkierungsfragen im Umfeld der Schule bleiben ebenfalls ein Thema, das in weiteren Gremiensitzungen vertieft werden soll.
Die Verwaltung ordnet die Sanierung in ein größeres städtisches Programm zur Modernisierung der Schul- und Hortinfrastruktur ein. Parallel wurden in der jüngeren Vergangenheit zusätzliche Hortkapazitäten geschaffen; ein Hortneubau in Stralsund wurde separat berichtet. Zuständig für die Projektsteuerung ist die Stadterneuerungsgesellschaft Stralsund mbH, die Gesamtverantwortung liegt bei der Hansestadt Stralsund. Landes- und EU-Förderinstrumente flankieren das Vorhaben.
Die Angaben basieren auf den in der Sitzung behandelten Vorlagen, Protokollauszügen und Antworten im städtischen Bürgerinformationssystem. Sie nennen belastbare Zahlen und Zuständigkeiten. Aussagen über künftige Schritte werden als Vorhaben der Verwaltung oder als Prüfaufträge der Bürgerschaft gekennzeichnet; verbindliche Terminprognosen wurden nicht abgegeben.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).