Kurzmeldung
Die am 3. September 2026 präsentierten Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie 2025 bestätigen: Insgesamt trinken jüngere Altersgruppen in Deutschland seltener Alkohol, doch das episodische exzessive Trinken (Rauschtrinken) bleibt bei einem Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen vergleichsweise häufig. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) veröffentlichte die ausgewählten Ergebnisse auf seiner Webseite und in einem Infoblatt.
Für die Auswertung wurden zwischen April und Juli 2025 insgesamt 7.001 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren repräsentativ befragt. Der Bericht nennt präzise Prävalenzwerte für verschiedene Alters- und Geschlechtergruppen sowie Angaben zum zeitlichen Verlauf im Vergleich zu früheren Erhebungswellen. Demnach ist die 30-Tage-Prävalenz des Alkoholkonsums bei Jugendlichen gesunken, während Anteile, die mindestens einmal im Jahr einen Vollrausch angeben, in etwa auf ähnlichem Niveau verblieben.
Die amtliche Einordnung erfolgte durch den Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Hendrik Streeck, der in einer Stellungnahme die positive Entwicklung beim Gesamttrinken hervorhob, zugleich aber auf die anhaltende Relevanz von Präventionsmaßnahmen gegen Rauschtrinken verwies. Die Studie benennt zudem geschlechtsspezifische Unterschiede: Rauschtrinken tritt häufiger bei jungen Männern auf als bei jungen Frauen.
Die Redaktion hat die institutionelle Zuordnung, die befragungsbezogenen Angaben und die Zitate mit den jeweiligen Primärdokumenten und der Pressemitteilung des BIÖG sowie der Mitteilung des Beauftragten abgeglichen. Methodische Hinweise zur Stichprobe, zu den Befragungszeiträumen und zu den Definitionen von „Rauschtrinken“ sind im Studienbericht dokumentiert und ermöglichen die Nachprüfbarkeit der Zahlen.
Die Kernaussage — weniger regelmäßiger Konsum, aber stabil relevante Anteile an Rauschtrinken — ist durch die Drogenaffinitätsstudie 2025 und die offiziellen Stellungnahmen gedeckt. Weitere vertiefende Analysen (z. B. Trends nach Region, Soziallage oder Konsummustern) sollten auf dem vollständigen Studienbericht beruhen.
Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).