Am Sonntag, 13. September 2026, beteiligen sich Tübingen und Reutlingen mit zahlreichen Programmpunkten am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ und ist Teil der European Heritage Days. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert die bundesweite Programmplattform; die konkreten Zeiten und Formate legen die jeweiligen Veranstalter fest.
In Tübingen sind Führungen, thematische Rundgänge und Sonderöffnungen angekündigt. Geplant sind unter anderem Angebote im Schloss Hohentübingen und im Museum der Universität Tübingen. Ergänzend laden städtische Formate zu Spaziergängen durch Quartiere ein, in denen historische Verkehrs-, Versorgungs- und Kommunikationsnetze anschaulich werden. Die Touristinformation Tübingen führt die Programmpunkte mit Treffpunkten, Zeitfenstern und möglichen Anmeldeerfordernissen. Da einzelne Orte nur begrenzt zugänglich sind, empfiehlt sich die rechtzeitige Platzreservierung, wo vorgesehen.
Auch Reutlingen bündelt seine Beiträge lokal. Die städtische Touristinformation und regionale Kulturakteure koordinieren die Einträge für den Tag des offenen Denkmals und veröffentlichen Abläufe, Treffpunkte und Hinweise zu etwaigen Gebühren. Üblicherweise gehören Führungen durch technische Infrastrukturen, Sakral- und Profanbauten sowie ehemalige Industrieareale zum Angebot. Welche Objekte geöffnet sind und zu welchen Zeiten sie besucht werden können, wird in den städtischen Informationskanälen aktualisiert.
Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 bundesweit am zweiten Sonntag im September statt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für Denkmalpflege zu sensibilisieren und historische Bausubstanz wie auch funktionale Infrastrukturzugänge sichtbar zu machen. Das diesjährige Motto lenkt den Blick auf Netze und Knotenpunkte, etwa bei Verkehr, Energie, Wasser, Kommunikation oder Versorgung im urbanen und ländlichen Raum. Veranstalter, Denkmaleigentümer und lokale Behörden entscheiden eigenständig über Umfang und Zugang; die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt eine zentrale Suche bereit, die auf die lokalen Detailseiten verweist.
Für Besucherinnen und Besucher gilt: Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der jeweiligen Veranstalter vor Ort. Kurzfristige Änderungen, begrenzte Kontingente oder Anmeldefristen sind möglich, insbesondere bei Führungen durch sensible Bereiche der Infrastruktur oder in kleinen Denkmälern. Wer mehrere Stationen kombinieren möchte, sollte Pufferzeiten einplanen und auf barriere- oder familiengerechte Hinweise in den Programmbeschreibungen achten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).