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Talsperre Pöhl: Polizei birgt zwei vermisste Männer tot

Polizeitaucher haben am 27. August 2026 in der Talsperre Pöhl zwei Leichen geborgen. Es handelt sich laut Polizei Sachsen um die seit Ende Juni vermissten Männer.

Polizeitaucher haben am 27. August 2026 in der Talsperre Pöhl zwei Leichen geborgen. Nach Angaben der Polizei Sachsen handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die seit Ende Juni vermissten Männer im Alter von 28 und 41 Jahren. Die Bergung erfolgte am Nachmittag im Rahmen einer geplanten Suchmaßnahme der Bereitschaftspolizei Sachsen. Die Leichen wurden zur Identifizierung und zur Klärung der Todesursache an die zuständigen Behörden übergeben.

Der Unglücksausflug hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen am 29. Juni 2026 ereignet. Zwei Männer und eine 27 Jahre alte Frau waren mit einem Tretboot auf dem Stausee unterwegs. Die Männer sprangen offenbar vom Boot ins Wasser und kehrten nicht zurück; die Frau erreichte das Ufer unverletzt. Unmittelbar danach und in den folgenden Wochen suchten Rettungskräfte und Polizeitaucher das Gewässer mit Booten, Tauchern und Sonartechnik mehrfach ab. Die nun gefundenen Leichen lagen in Bereichen, die im Zuge der andauernden Maßnahmen erneut überprüft wurden.

Die Staatsanwaltschaft hat routinemäßige Untersuchungen veranlasst, um Identitäten zweifelsfrei festzustellen und die Todesursachen zu klären. Ergebnisse liegen bislang nicht vor. Ob eine technische Störung am Tretboot, gesundheitliche Probleme, eine Dritteinwirkung oder natürliche Gefahren im Gewässer eine Rolle spielten, ist offen. Zeugenaussagen und die Auswertung der Spuren sollen die Ermittlungen ergänzen. Spekulationen über den Ablauf werden von den Behörden vermieden, bis belastbare Befunde vorliegen.

Die Talsperre Pöhl im Vogtlandkreis ist ein stark frequentiertes Ausflugsziel mit offiziellen Badebereichen und vielfältiger Wassersportnutzung. Behörden weisen regelmäßig auf Sicherheitsregeln hin, darunter das Baden ausschließlich an freigegebenen Stellen, das Tragen geeigneter Schwimmhilfen bei Bootsnutzung sowie besondere Vorsicht bei wechselnden Wassertemperaturen und Tiefen. In Stauseen können unter der Oberfläche Strukturen und Temperaturunterschiede auftreten, die Schwimm- und Sichtbedingungen unerwartet verändern. Der aktuelle Fall unterstreicht nach Einschätzung von Einsatzkräften die Bedeutung von Vorsicht und Ortskenntnis, ersetzt aber keine Ermittlungsergebnisse zum konkreten Hergang.

Über weitere Schritte will die Polizei Sachsen informieren, sobald Untersuchungsergebnisse vorliegen. Bis dahin konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Identifizierung der Toten und die Rekonstruktion der Ereignisse vom 29. Juni 2026.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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