Unbekannte haben in Dolgen, einem Ortsteil der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, vier tiefgefrorene Schweine sowie Gewürze und Arbeitsmaterialien aus einem landwirtschaftlichen Betrieb gestohlen. Nach bisherigen Erkenntnissen geschah die Tat zwischen dem 6. September 2026, etwa 16:00 Uhr, und dem 7. September 2026, etwa 07:30 Uhr. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und sucht Zeugen.
Nach übereinstimmenden Medienberichten wog jedes der entwendeten Tiere zwischen 30 und 40 Kilogramm. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 3.500 Euro. Neben dem Fleisch verschwanden auch eine Spritze für Salzlake, Fleischerhaken und verschiedene Gewürze. Die Ermittler gehen ersten Hinweisen nach und haben Spuren gesichert. Festnahmen gab es bis zum Redaktionsschluss nicht.
Der betroffene Landwirt äußerte gegenüber regionalen Medien, er vermute bei den Tätern Kenntnisse in der Fleischverarbeitung. Als Begründung nannte er die Dimension der erbeuteten Stücke, die nicht in eine handelsübliche Gefriertruhe passen. Die Polizei hat diese Einschätzung nicht bestätigt und äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Tatmotiv.
Der Fall reiht sich in verschiedene, auch aus Mecklenburg-Vorpommern bekannte Diebstähle auf landwirtschaftlichen Höfen ein. Dabei werden immer wieder Nahrungsmittel, Werkzeuge oder Betriebsmittel entwendet. Konkrete Schlüsse auf die Verwertung der Beute lassen sich im aktuellen Fall jedoch nicht ziehen. Hinweise auf eine organisierte Weiterverarbeitung oder einen illegalen Weiterverkauf liegen nach derzeitigem Stand nicht vor.
Für den betroffenen Betrieb bedeutet der Verlust neben dem finanziellen Schaden auch logistische und hygienische Folgeprobleme. Die Ermittler bitten Personen, die im genannten Zeitraum in der Umgebung von Dolgen verdächtige Beobachtungen gemacht haben – etwa ungewöhnliche Fahrzeugbewegungen oder nächtliche Aktivitäten – sich bei der Polizei zu melden. Angaben zur Tatzeit, zu möglichen Fluchtwegen oder zu auffälligen Transporten können für die Ermittlungen relevant sein.
Der Tatort liegt in einer ländlich geprägten Region von Mecklenburg-Vorpommern, was den Abtransport größerer und schwerer Beutestücke begünstigen könnte. Konkrete Angaben zur Zahl der Beteiligten, zu verwendeten Fahrzeugen oder zu einer möglichen Vorerkundung der Örtlichkeit liegen der Polizei derzeit nicht vor. Weitere Ergebnisse aus Spurenauswertung und Zeugenbefragungen will die Polizei nach eigener Auskunft nachreichen, sobald sie belastbar sind.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).