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Unwetter am Bodensee: Sturmböen decken rund 100 Dächer ab, Bahnverkehr gestört

Gewitter mit Hagel und Sturmböen haben am Bodensee zahlreiche Schäden verursacht. Nach Feuerwehrangaben wurden in Singen und Umgebung etwa 100 Dächer abgedeckt, Bahnstrecken zwischen Singen, Radolfzell und Konstanz waren zeitweise gesperrt.

Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen haben am 28. August 2026 in Teilen von Baden-Württemberg und in der Schweiz erhebliche Schäden angerichtet. In Singen und umliegenden Orten am Bodensee wurden nach Angaben örtlicher Feuerwehren rund 100 Hausdächer abgedeckt. Ein Stadtteil von Singen wurde zeitweise abgesperrt, Einsatzkräfte meldeten entwurzelte Bäume, überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Nach einer dpa-Meldung wurde mindestens ein Mensch verletzt.

Die Unwetterzelle zog am Nachmittag und Abend über den westlichen Bodensee. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor kräftigen Gewittern mit Starkregen und Sturmböen gewarnt. Besonders betroffen waren Singen mit dem Ortsteil Bohlingen sowie Gemeinden nördlich des Sees. In Überlingen bewältigte die Freiwillige Feuerwehr zahlreiche Einsätze wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Gebäude. Auch aus Owingen wurden Hagelschäden gemeldet. In der benachbarten Schweiz registrierten Behörden Unwetterschäden, Details zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Der Bahnverkehr rund um den Bodensee war teils erheblich gestört. Nach Mitteilungen der Deutschen Bahn und regionalen Stellen wurden Abschnitte zwischen Singen, Radolfzell und Konstanz vorübergehend gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Umgestürzte Bäume blockierten Gleise, Oberleitungen wurden beschädigt. Einzelne Züge mussten umgeleitet werden; Reisende sollten Fahrplanänderungen prüfen. Wie lange Reparaturen an der Infrastruktur dauern, war zunächst offen.

Die gemeldete Zahl von etwa 100 abgedeckten Dächern beruht auf vorläufigen Lageeinschätzungen der Feuerwehr aus der Bodenseeregion und wurde von mehreren Medien aufgegriffen. Eine abschließende Schadensbilanz der betroffenen Kommunen und der Versicherungen stand am späten Abend noch aus. Einsatzleitungen kündigten an, Dächer zu sichern und Gefahrenstellen zu räumen, bevor mit einer systematischen Schadenserfassung begonnen wird. Priorität hatten demnach das Absperren betroffener Straßenzüge, die Sicherung gelockerter Dachelemente und die Beseitigung von Sturmschäden an Verkehrswegen.

Meteorologisch begünstigt die Lage am Alpenrand kurzfristig sehr intensive Gewitterlinien, die lokal zu großem Schaden führen können. Behörden betonten die Bedeutung schneller Warnketten und wiesen auf anhaltende Gefahren durch lose Dachziegel, instabile Bäume und weitere Schauer hin. Für Freitagmorgen wurden erneute Kontrollen der Einsatzstellen und der Bahntrassen in Baden-Württemberg und der Schweiz angekündigt, um Schäden zu dokumentieren, Verkehrssicherungspflichten zu erfüllen und den Betrieb auf den Strecken schrittweise zu stabilisieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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