Bayern

Vermisster Taucher tot aus dem Starnberger See geborgen

Einsatzkräfte haben den seit Samstag vermissten Taucher am 22. September nahe der Allmannshauser Steilwand in rund 60 Metern Tiefe gefunden und geborgen. Ein Tauchroboter der Bereitschaftspolizei hatte den Körper lokalisiert.

Nach mehrtägiger Suche ist der seit Samstag vermisste Taucher tot aus dem Starnberger See geborgen worden. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord teilte am Mittwoch, 23. September 2026, mit, der Mann sei am Dienstagnachmittag, 22. September, in etwa 60 Metern Tiefe nahe der Allmannshauser Steilwand entdeckt und anschließend geborgen worden. Ein Tauchroboter der Bayerischen Bereitschaftspolizei hatte den Körper zuvor unter Wasser lokalisiert. An dem Einsatz waren Polizei, Wasserwacht sowie weitere Rettungskräfte beteiligt.

Die Suche hatte am 19. September begonnen, nachdem der Mann bei einem Tauchgang mit zwei Begleitern im Bereich der Allmannshauser Steilwand am Ostufer nicht zurückgekehrt war. Die Steilwand fällt steil ab und erreicht nach Behördenangaben Tiefen von mehr als 70 Metern. In den Tagen nach dem Verschwinden setzten die Einsatzkräfte Boote, Einsatztaucher, Drohnen und einen Polizeihubschrauber ein. Große Tiefen, Kanten und die Beschaffenheit des Untergrunds erschwerten die Arbeit unter Wasser; deshalb wurde zusätzlich Spezialtechnik der Bereitschaftspolizei herangezogen.

Zur Todesursache machten die Behörden zunächst keine Angaben. Eine rechtsmedizinische Untersuchung wurde angeordnet. Nähere Details zur Identität des Verstorbenen und zu den genauen Umständen des Unglücks liegen noch nicht vor. Die Angehörigen wurden informiert.

Der Unfall verweist auf bekannte Risiken im Tauchgebiet an der Allmannshauser Steilwand. Das Areal gilt als anspruchsvoll; es weist steile Abbruchkanten und starke Tiefenunterschiede auf. Rettungsorganisationen und Behörden betonen regelmäßig die Bedeutung angepasster Ausrüstung, solider Tieftauch- und Notfallkompetenzen sowie der strikten Beachtung von Tiefengrenzen und Tauchprofilen. In der Vergangenheit kam es dort immer wieder zu schweren Zwischenfällen.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord koordinierte den Einsatz mit der Wasserwacht und lokalen Kräften. Ob ein technisches Versagen, ein medizinischer Notfall oder andere Faktoren zu dem Tod führten, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen und der rechtsmedizinischen Klärung. Personen, die Beobachtungen im Bereich des Tauchgebiets gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Starnberg zu melden.

Mit der Bergung endet ein aufwändiger Einsatz am Starnberger See, der seit dem Wochenende lief. Weitere Informationen wollen die Ermittler nach Vorliegen der ersten rechtsmedizinischen Ergebnisse bekanntgeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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