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Viehscheid in Oberstaufen: Rund 1.500 Rinder zurück im Tal

In Oberstaufen ist am 11. September 2026 die Alpsaison mit dem Viehscheid zu Ende gegangen. Rund 1.500 Rinder wurden am Scheidplatz in Höfen an ihre Besitzer übergeben; Straßensperrungen und Shuttlebusse lenkten den Besucherverkehr.

Mit dem Staufner Viehscheid ist am 11. September 2026 die Alpsaison in Oberstaufen zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter kehrten rund 1.500 Rinder aus den Allgäuer Bergen ins Tal zurück. Die Tiere waren etwa 100 Tage auf den Bergwiesen und wurden am Scheidplatz in Höfen an ihre Besitzer übergeben. Der Zug der Herden wurde traditionell von Kränzen, Glocken und Schellen begleitet und zog zahlreiche Besucher an.

Die Gemeinde organisierte für den Veranstaltungstag veränderte Verkehrsführungen. Zur Durchführung des Scheids wurde die Kreisstraße in Richtung Scheidplatz zeitweise gesperrt. Parallel dazu verbanden Pendelbusse den Bahnhof mit dem Veranstaltungsort; reguläre Linienverkehre wurden an den Ablauf angepasst. Die Tourist-Information Oberstaufen hatte die Sperrzeiten und Fahrpläne im Vorfeld angekündigt, um An- und Abreise zu entzerren und Beeinträchtigungen für Anwohner zu begrenzen.

Vor Ort standen landwirtschaftliche Abläufe im Mittelpunkt. Nach dem Abtrieb wurden die Rinder ihren Haltern übergeben; dabei wurden Identität und Gesundheitszustand geprüft. Der Viehscheid markiert für die Alpbetriebe den wirtschaftlichen und kulturellen Abschluss eines Bergsommers, an dem Bewirtschaftung, Tierhaltung und regionale Vermarktung zusammenlaufen. Zugleich ist er ein Schaufenster für das Brauchtum im Allgäu, das Besuchern die Arbeit der Bergbauern näherbringt.

Der Staufner Viehscheid zählt zu den früheren und größeren Alpabtrieben der Region. Nach Veranstalterangaben lagen die Schwerpunkte in diesem Jahr auf einem geordneten Ablauf, der Lenkung des Besucherstroms und einer sicheren Wegeführung für Herden und Zuschauer. Hinweise zum empfohlenen Verhalten im Umfeld der Herden, zu Parkregelungen sowie zur Nutzung der Shuttlebusse begleiteten die Veranstaltung. Genaue Besucherzahlen und wirtschaftliche Effekte werden erfahrungsgemäß erst im Nachgang ausgewertet; vorliegende Annahmen hierzu beruhen auf lokalen Schätzungen.

Der dokumentierte Ablauf in Oberstaufen unterstreicht die Verbindung von Landwirtschaft, Tourismus und regionaler Identität. Mit dem Abschluss der Alpsaison 2026 gehen die Tiere zurück in die Ställe der Talbetriebe; die Alpwirtschaft bereitet sich parallel auf Instandhaltung und Planung für die nächste Weidesaison vor. Für die Gemeinde ist der Viehscheid ein fester Termin im Veranstaltungskalender, der Jahr für Jahr organisatorische Routine mit traditionellem Charakter verbindet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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