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Viele Einsätze auf der Wiesn: Sanitäter und Polizei melden arbeitsreichen Sonntag

Auf dem Oktoberfest in München haben Rettungsdienst und Polizei am Sonntag, 27. September 2026, zahlreiche Einsätze bewältigt. Die Behörden sprechen von hoher Auslastung, sehen die Lage aber als beherrschbar.

Auf dem Oktoberfest in München haben Rettungsdienst, Polizei und städtische Dienste am Sonntag, 27. September 2026, eine hohe Zahl an Einsätzen abgearbeitet. Nach übereinstimmenden Angaben von Sanitätsdienst und Behörden reichte das Spektrum von akuten internistischen Notfällen wie Herzbeschwerden und Krampfanfällen bis zu vielen alkoholbedingten Hilfen. Die Gesamtbewertung der Einsatzleitung lautet: arbeitsintensiv, aber beherrschbar.

Der Sanitätsdienst der Aicher Ambulanz berichtete von einem anhaltend dichten Zulauf an den Versorgungsstellen auf der Theresienwiese. Typische Einsatzschwerpunkte seien Kreislaufprobleme, Stürze sowie Intoxikationen, darunter auch Einsätze an dem unter Besucherinnen und Besuchern bekannten Hang hinter dem Hofbräu-Festzelt, der im Volksmund „Kotzhügel“ genannt wird. Konkrete Patientenzahlen veröffentlichten die Beteiligten bis zum Nachmittag nicht; die Rückmeldungen deuten jedoch auf eine für besucherstarke Wiesn-Tage übliche Belastung hin.

Das Polizeipräsidium München sprach von einem ruhigen Verlauf ohne besondere Sicherheitslage. Die Beamtinnen und Beamten der Wiesnwache und der Unterstützungskräfte auf dem Festgelände sowie in den An- und Abreisebereichen setzten auf sichtbare Präsenz, frühzeitiges Einschreiten bei Konflikten und enge Abstimmung mit dem Rettungsdienst. Kleinere Körperverletzungsdelikte, Taschendiebstähle und Hilfeleistungen für stark alkoholisierte Personen gehörten demnach zum Tagesbild.

Bei Fahrgeschäften kam es im Verlauf der Wiesn an mehreren Tagen zu punktuellen Einsätzen, die Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei koordiniert abgearbeitet haben. Für das laufende Wochenende meldeten die Behörden keine außergewöhnlichen Vorkommnisse an Anlagen. Frühere Störungen an Attraktionen wie „Hangover“ und „Predator“ dienen den Beteiligten als Anlass, Technikchecks, Betreiberabsprachen und Rettungswege fortlaufend zu überprüfen.

Die Landeshauptstadt München verweist für das gesamte Fest auf präventive Maßnahmen: Zugangs- und Taschenkontrollen, klare Besucherlenkung, eine eng besetzte Wiesnwache sowie die Verzahnung von Festleitung, Aicher Ambulanz und Polizeipräsidium München. Diese Struktur solle eine schnelle Versorgung medizinischer Notfälle und kurze Reaktionszeiten bei polizeilichen Lagen gewährleisten.

Prognosen für den weiteren Verlauf bleiben vorsichtig: Mit Blick auf die hohen Besucherzahlen an den Abendstunden und am zweiten Wiesn-Wochenende rechnen die Dienste mit anhaltend hoher Auslastung. Die Behörden betonen zugleich, dass die bekannten Präventions- und Interventionsmaßnahmen fortgeführt werden. Zugeschriebene Einzelfallberichte über besonders schwere Vorfälle fanden bis zum Nachmittag keinen behördlich bestätigten Niederschlag; die Lageeinschätzung bleibt daher unverändert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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