In der Nacht zu Donnerstag (20. August) bleibt es in weiten Teilen der Nordhälfte Deutschlands überwiegend trocken. Vom Süden her ziehen dagegen Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter ostwärts. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist für Teile von Bayern und das Alpenvorland auf ein erhöhtes Unwetterpotenzial hin: lokal sind heftiger Starkregen, Hagel und stürmische Böen möglich. Die Temperaturen sinken in der Nacht auf 17 bis 10 Grad. Am Donnerstag tagsüber werden 20 bis 28 Grad erwartet. Zunächst ist es vielerorts trocken, später treten in der Nordhälfte Schauer und kurze Gewitter auf; im Süden und im Südosten sind erneut teils kräftige Gewitter mit Unwettergefahr möglich, sonst bleibt es wechselnd bewölkt und meist trocken.
Synoptisch prägt ein Tiefdruckeinfluss mit feuchtwarmer Luft den Süden, während nördlich davon vergleichsweise trockene Luft für längere trockene Abschnitte sorgt. An der Grenzzone beider Luftmassen begünstigen Hebungsprozesse die Bildung von Schauern und Wärmegewittern. Solche Lagen sind kleinräumig und können sich binnen kurzer Zeit verstärken oder abschwächen.
Mögliche Auswirkungen reichen von kurzfristigen Überflutungen durch Starkregen über Sichtbehinderungen im Verkehr bis zu Schäden an Fahrzeugen und Kulturen durch Hagel. Stürmische Böen können Äste abbrechen und die Infrastruktur beeinträchtigen. Die genaue Zugbahn und Intensität einzelner Gewitterzellen bleibt unsicher; relevante Änderungen werden in kurzen Intervallen nachgeführt.
Der DWD aktualisiert Warnungen fortlaufend über den Warnlagebericht, regionale Warnkarten und die WarnWetter-App. Empfohlen werden gängige Vorsichtsmaßnahmen bei Gewitterlagen, etwa lose Gegenstände im Freien zu sichern und Aufenthalte unter Bäumen zu vermeiden. Entscheidend ist die Beachtung amtlicher Warnungen, da Entwicklung und Schwerpunkt der Gewitter regional stark variieren können.
Die aktuelle Aufteilung der Wetterlage – trockener Norden, gewitteranfälliger Süden – beschreibt eine Momentaufnahme für die Nacht zu Donnerstag und den Donnerstag. Weitere Einordnungen, etwa zur voraussichtlichen Dauer der Lage, erfolgen mit den nächsten Lage- und Vorhersageupdates des DWD. Für Deutschland bleibt damit ein deutlich differenziertes Wetterbild bestehen, das im Tagesverlauf lokal markante bis unwetterartige Entwicklungen im Süden und Südosten zulässt, während in der Nordhälfte eher durchziehende Schauer und kurze Gewitter dominieren.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).