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Wiesn-Fahrgeschäft Predator bleibt stehen – Gäste hängen kurz kopfüber

Auf dem Oktoberfest 2026 ist das Fahrgeschäft Predator am 19. September während einer Fahrt gestoppt. Mehrere Menschen hingen wenige Minuten kopfüber. Behörden prüfen die Ursache, ein Sensordefekt gilt als wahrscheinlich.

Auf dem Oktoberfest in München ist das Überkopf-Fahrgeschäft Predator am 19. September 2026 während einer Fahrt stehen geblieben. Mehrere Fahrgäste hingen nach übereinstimmenden Einsatz- und Medienberichten für einige Minuten kopfüber in ihren Sitzen. Polizei München, Feuerwehr München und die Sanitätswache waren rasch vor Ort, versorgten Betroffene und begleiteten das kontrollierte Absenken der Anlage. Schwerere Verletzungen wurden nicht gemeldet. Berichtsstand: 23. September 2026.

Nach Angaben der Sanitätswache lagen die Ausharrzeiten bei etwa fünf Minuten. Einige Personen klagten über Schwindel und Kreislaufbeschwerden; sie wurden an der Theresienwiese ambulant behandelt. Der Betreiber unterstützte die Evakuierung und nahm nach einer technischen Überprüfung den Betrieb wieder auf.

Zur Ursache verweisen Betreiberangaben und mehrere lokale Berichte auf einen mutmaßlich defekten Sensor, der den automatischen Ablauf unterbrochen habe. Die Komponente sei ausgetauscht und die Anlage geprüft worden. Offizielle Ermittlungen der zuständigen Stellen in München dauern an; sie sollen den Ablauf sowie die Einhaltung der technischen Vorschriften klären.

BR24 berichtet zudem, dass es beim Predator bereits zuvor zu Störungen gekommen sein soll. Eine Einordnung, ob es sich dabei um ähnliche technische Auslöser handelte, liegt bislang nicht vor. Die Aufsichtsbehörden haben angekündigt, den aktuellen Vorfall auszuwerten und die technische Dokumentation des Schaustellerbetriebs zu sichten.

In Deutschland unterliegen transportable Fahrgeschäfte einer regelmäßigen sicherheitstechnischen Abnahme durch den TÜV oder andere zugelassene Prüfstellen. Zusätzlich überprüft die örtliche Veranstaltungspolizeibehörde vor Ort die Betriebserlaubnis und kann bei Auffälligkeiten Auflagen erteilen oder den Betrieb untersagen. Welche Konsequenzen der Stopp des Predator für Prüfintervalle, Auflagen oder den weiteren Betrieb auf der Wiesn hat, ist offen. Aussagen dazu werden erst nach Vorliegen der Prüfberichte erwartet.

Für Besucher ist entscheidend, dass Betreiber und Behörden sicherheitsrelevante Störungen transparent machen, Ursachen belegen und notwendige Korrekturen zügig umsetzen. Nach dem Vorfall vom 19. September 2026 bleibt die Frage, ob zusätzliche Kontrollen oder Wartungsschritte angeordnet werden. Bislang liegen hierzu aus München keine abschließenden Mitteilungen vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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