Bayern

Wolken verdecken Mondfinsternis in Bayern

Die partielle Mondfinsternis am frühen Morgen des 28. August 2026 war in Bayern meist hinter Wolken verborgen. Nur in höheren Lagen und kurzen Auflockerungen gab es Sichtfenster.

In Bayern ist die partielle Mondfinsternis am frühen Morgen des 28. August 2026 vielerorts an dichter Bewölkung gescheitert. Nach übereinstimmenden Berichten war der Mond in weiten Teilen des Freistaats nur sporadisch oder gar nicht zu sehen, während es in einigen höher gelegenen Regionen kurzzeitig Auflockerungen gab. Die Hauptphase der Finsternis fiel in Deutschland auf etwa 06:13 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit und damit in die Dämmerung nahe dem Westhorizont, was freie Sicht zusätzlich erschwerte.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Nacht zum Freitag einen von Westen einsetzenden Tiefdruckeinfluss mit ausgedehnten Wolkenfeldern sowie Schauern angekündigt. Besonders West- und Nordbayern waren davon betroffen, während am Alpenrand vorübergehend bessere Sichtbedingungen gemeldet wurden. Diese Lage erklärt die stark unterschiedlichen Beobachtungschancen auf kurzer Distanz. Die Warn- und Vorhersageprodukte des DWD wiesen bereits am Vortag auf eine geringe Wahrscheinlichkeit längerer Wolkenlücken hin.

Regionale Medien wie BR24 sammelten am Morgen zahlreiche Rückmeldungen aus ganz Bayern: Demnach blieben vielerorts geplante Beobachtungen aus, vereinzelt gelangen jedoch Aufnahmen aus Berglagen und aus Tälern mit kurzfristigen Wolkenfenstern. Überregionale Angebote wie Tagesschau.de und ZDFheute hatten vorab den Ablauf der partiellen Mondfinsternis erläutert und auf die Notwendigkeit freier Sicht zum Westhorizont hingewiesen.

Astronomisch handelte es sich um eine partielle Verfinsterung, bei der die Erde einen großen Teil der Mondscheibe in ihren Kernschatten tauchte. Die maximale Bedeckung lag nach astronomischen Berechnungen bei rund 93 Prozent des Monddurchmessers. Diese Größe ist unabhängig vom Beobachtungsort; Unterschiede vor Ort ergaben sich durch Wolken, Horizontsicht und das niedrige Mondstandsniveau kurz vor dem Untergang in der Morgendämmerung. Für Beobachtungen in Mitteleuropa war daher neben klaren Abschnitten vor allem eine ungestörte Sicht zum Westhorizont entscheidend.

Zugeschriebene Aussagen und Quellenlage: Die meteorologische Einordnung beruht auf Prognosen und Warnlageberichten des Deutschen Wetterdienstes. Die Beobachtungsbilanz stützt sich auf Meldungen von BR24 sowie auf Hinweise in Erklärstücken bei Tagesschau.de und ZDFheute. Die astronomischen Eckdaten entsprechen gängigen Berechnungen und veröffentlichten Kontaktzeiten an diesem Datum. Prognosen über künftige Sichtchancen werden nicht getroffen; der Verlauf der kommenden Nächte hängt von der jeweiligen Wetterlage ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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