Der Zugverkehr über die neu eingebaute Sternbrücke in Hamburg ist seit dem 31. August 2026 wieder in Betrieb. Die Deutsche Bahn beendete damit die Totalsperrung der Verbindungsbahn, die seit Mitte Juli für den Einhub und die Montage der neuen Eisenbahnüberführung notwendig war. Betroffen waren Regionalverkehr, Fernverkehr und mehrere Linien der S-Bahn.
Die Arbeiten konzentrierten sich auf die Kreuzung Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße, wo die in die Jahre gekommene Überführung durch eine neue Stahlbrücke ersetzt wurde. Der Einhub erfolgte nach Behördenangaben Ende Juli, gefolgt von technischen Anschlussarbeiten an Gleisen, Oberleitungen und Sicherungstechnik. Die Stadt Hamburg ordnete begleitend Straßensperrungen und Umleitungen an, die teilweise bis Anfang August andauerten. Die Wiederaufnahme des Betriebs zum 31. August war von der Deutschen Bahn als Zieltermin genannt worden und wurde nun erreicht.
Die Sperrung führte zeitweise zu spürbaren Umwegen für Reisende: Regionalzüge aus Schleswig-Holstein wurden auf alternative Routen verlegt, einzelne Fernzüge fuhren mit geänderten Fahrzeiten, und S-Bahn-Verbindungen wurden in den betroffenen Abschnitten unterbrochen oder auf Umsteigelösungen umgestellt. Während der Bauphase boten die Verkehrsunternehmen Ersatzverkehre und passten Bahnsteigbelegungen an. Nach Angaben der Betreiber sind in den nächsten Tagen noch vereinzelte Fahrplananpassungen möglich, bis die reguläre Takt- und Gleisbelegung vollständig steht.
Mit dem Brückenneubau verfolgt die Deutsche Bahn das Ziel, die Kapazität und Betriebsstabilität im Hamburger Knoten zu erhöhen. Die Sternbrücke liegt auf der stark belasteten Verbindungsbahn zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Hamburg-Altona. Die neue Konstruktion soll nach Angaben der Infrastrukturverantwortlichen robustere Betriebsabläufe ermöglichen und die Voraussetzungen für einen zuverlässigeren Regionalverkehr und S-Bahn-Verkehr verbessern. Punktuelle Restarbeiten und Abstimmungen mit städtischen Dienststellen sind vorgesehen; sie beeinträchtigen den wiederhergestellten Zugbetrieb nach Bahnangaben nicht.
Der Neubau der Sternbrücke ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets, mit dem Engpässe auf wichtigen Hamburger Achsen reduziert werden sollen. Für Anwohnende und Gewerbe rund um die Max-Brauer-Allee und die Stresemannstraße bedeuteten die Arbeiten erhebliche Verkehrsänderungen, die stufenweise zurückgenommen werden. Fahrgäste sollten dennoch kurzfristige Hinweise der Deutschen Bahn und der S-Bahn beachten, falls es bei einzelnen Verbindungen im Regionalverkehr noch zu Abweichungen kommt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).