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70-Tonnen-Brückenteil stürzt am Hermsdorfer Kreuz von Schwerlasttransporter

Am Abend des 9. September 2026 fiel am Hermsdorfer Kreuz ein 70 Tonnen schweres Brückenteil von einem Schwerlasttransport auf die Fahrbahn. Die Überfahrt von der A4 auf die A9 Richtung Berlin wurde gesperrt; die…

Ein 70 Tonnen schweres Brückenteil ist am Abend des 9. September 2026 am Hermsdorfer Kreuz in Thüringen von einem Schwerlasttransporter auf die Fahrbahn gestürzt. Nach Angaben der Autobahnpolizei geschah der Vorfall gegen 21.24 Uhr, als der 57 Jahre alte Fahrer von der A4 aus Richtung Frankfurt auf die A9 in Richtung Berlin wechseln wollte. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Ein parallel fahrender Personenwagen wurde an der Front beschädigt.

Die Überfahrt von der A4 auf die A9 Richtung Berlin wurde unmittelbar gesperrt. Am Morgen des 10. September setzten Einsatzkräfte zwei 100-Tonnen-Kräne und einen Ersatz-Schwerlasttransporter ein, um das Bauteil umzuschlagen und die Strecke zu räumen. Die Autobahnpolizei richtete weiträumige Umleitungen ein; mit erheblichen Verkehrsbehinderungen war bis in den Nachmittag zu rechnen. Die Freigabe erfolgt erst nach Abschluss der Bergung und der Verkehrssicherung.

Zur Unfallursache leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein. Geprüft werden insbesondere der technische Zustand des eingesetzten Transportverbands und des Nachläufers. Bei dieser Transportart ist die Last zwischen Zugmaschine und Nachläufer eingespannt, wodurch die Verbindung tragende Funktionen übernimmt. Nach ersten Hinweisen könnte ein Blockieren von Rädern am Nachläufer eine Rolle gespielt haben. Verbindliche Feststellungen bleiben den laufenden Untersuchungen vorbehalten.

Der Vorfall macht die hohen Anforderungen an Schwerlasttransporte deutlich. Neben der Routenplanung an stark befahrenen Autobahnknoten wie dem Hermsdorfer Kreuz sind abgestimmte Brems- und Steuertechnik sowie Sicherungseinrichtungen entscheidend, um die Stabilität des gesamten Verbunds zu gewährleisten. Zuständig für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme ist die Autobahnpolizei, die operative Absicherung und Reinigung der Fahrbahn übernimmt die Autobahnmeisterei. Etwaige Konsequenzen für Genehmigungs- und Kontrollpraxis bei besonders schweren Einzellasten werden nach Behördenangaben im Zuge der Auswertung geprüft.

Für den überregionalen Verkehr zwischen der A4 und der A9 bleibt das Hermsdorfer Kreuz ein zentraler Knotenpunkt. Entsprechend wurden Reisende frühzeitig umgeleitet, um Rückstaus auf den Hauptfahrbahnen zu vermeiden. Nach der Räumung sind weitere Kontrollen der Fahrbahn und der Schutzplanken vorgesehen, bevor die Überfahrt wieder vollständig freigegeben wird.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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