Zwischen Freitag, 4. September, 22.00 Uhr, und Montag, 7. September, 5.00 Uhr, ist die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen (AS 26) und Hamburg-Heimfeld (AS 32) vollständig gesperrt. Betroffen ist auch der Elbtunnel. Dies hat die Autobahn GmbH des Bundes angekündigt. Für den Zeitraum sind umfangreiche Umleitungen vorgesehen; der Fernverkehr soll den Großraum Hamburg weiträumig umfahren.
Hintergrund der Maßnahme sind abschließende Abnahmeprüfungen und Umbauarbeiten an der südlichen Hochstraße K20 (Hochstraße Elbmarsch). Zusätzlich werden die Tunnelleittechnik und die Verkehrsführungen südlich des Elbtunnels angepasst. Bereits im Vorfeld werden einzelne Einfahrten in Richtung Süden gesperrt, um die neue Verkehrsführung einzurichten. Die zuständigen Stellen in Hamburg wollen zu lokalen Umleitungen gesondert informieren.
Die Autobahn GmbH des Bundes empfiehlt, Ausweichrouten frühzeitig zu planen. Für den überregionalen Verkehr kommen insbesondere die Achsen über die A1 und die A21 in Betracht; im Landesnetz sind zudem Verbindungen über die Bundesstraße 205 möglich. Reisende müssen am Freitagabend sowie am gesamten Wochenende mit deutlich längeren Fahrzeiten und Staus auf Zubringerstrecken rechnen. Der ADAC rät, Reisezeiten zu prüfen und nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel oder alternative Routen auszuweichen.
Die Baumaßnahmen an der A7 im Hamburger Stadtgebiet werden von der Autobahn GmbH des Bundes gemeinsam mit der DEGES organisiert. Der aktuelle Eingriff knüpft an den mehrjährigen Ausbau und die Erneuerung von Bauwerken nördlich und südlich des Elbtunnels an, die 2026 bereits mehrfach zu Wochenendsperrungen geführt haben. Die zuständige Hamburger Verkehrsbehörde stimmt die örtliche Verkehrslenkung mit den Projektträgern ab.
Die Sperrung betrifft ausschließlich die Fahrtrichtung Süden zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten die Beschilderung beachten und für Umleitungen zusätzliche Zeit einplanen. Die Verkehrsbehörden wollen die Lage fortlaufend beobachten und bei Bedarf nachsteuern. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Strecke am Montagmorgen planmäßig wieder freigegeben werden. Weitere kurzfristige Einschränkungen im Umfeld sind nicht ausgeschlossen, werden aber gesondert angekündigt, sobald sie feststehen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).