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Achtjähriges Kind in Dassel auf Zebrastreifen von Auto schwer verletzt

In Dassel-Markoldendorf ist am 8. September ein achtjähriges Kind auf einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Polizeiinspektion Northeim ermittelt zum Unfallhergang.

In DasselMarkoldendorf ist am Dienstag, 8. September 2026, gegen 16.55 Uhr ein achtjähriges Kind auf einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfall geschah an der Einmündung Ilmebahnstraße/Beverstraße. Nach Angaben der Polizeiinspektion Northeim wurde das Kind noch am Ort notärztlich versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Kinderklinik gebracht. Die Verletzungen sind den Beamten zufolge schwer, aber nicht lebensbedrohlich.

Laut Polizeibericht querte das Kind den Fußgängerüberweg mit einem Tretroller, als ein 79-jähriger Fahrer aus Dassel das Kind offenbar übersah. Es kam zum Zusammenstoß. Weitere Angaben zu Geschwindigkeit, Sichtverhältnissen oder Bremsweg liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Während der Unfallaufnahme war der Bereich rund um die Einmündung zeitweise eingeschränkt passierbar. Einsatzkräfte betreuten Zeugen seelsorgerisch. Nach Polizeiangaben mussten einzelne Schaulustige vom Ort verwiesen werden, um die Arbeit der Rettungs- und Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Für den Verkehr gilt an Zebrastreifen eine besondere Rücksichtnahmepflicht: Fahrzeugführende müssen warten, wenn Personen die Fahrbahn erkennbar überqueren wollen oder bereits auf dem Überweg sind. Die Polizei mahnt in ihren Mitteilungen regelmäßig zu besonderer Aufmerksamkeit, insbesondere wenn Kinder beteiligt sind, da deren Bewegungen schwerer vorhersehbar sind. Ob in diesem Fall Verstöße geahndet werden, ist noch offen. Über mögliche Anzeigen oder Auflagen machte die Pressestelle zunächst keine Angaben.

Zuständig für die Ermittlungen ist die Polizeiinspektion Northeim. Hinweise von Zeugen nimmt das Polizeikommissariat Einbeck entgegen. Namen und weitere personenbezogene Daten wurden zum Schutz der Familie nicht veröffentlicht. Über den Zustand des verletzten Kindes über die Erstbewertung hinaus lagen am Mittwochmorgen keine neuen offiziellen Informationen vor.

Das Unfallgeschehen in Markoldendorf reiht sich in eine Serie regionaler Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern auf oder an Fußgängerüberwegen ein. In solchen Fällen prüfen die Behörden neben individuellem Fehlverhalten regelmäßig auch örtliche Faktoren wie Sichtbeziehungen und Beschilderung. Ob an der Ilmebahnstraße oder der Beverstraße bauliche oder organisatorische Maßnahmen folgen, ist derzeit offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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