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Anklam: Theaterprojekt gibt Jugendlichen eine Bühne

In Anklam ist am 7. September 2026 ein Theaterprojekt gestartet, in dem Schülerinnen und Schüler ihre Themen erarbeiten und auf der Vorpommerschen Landesbühne zeigen.

In Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am 7. September 2026 ein Theaterprojekt gestartet, das Jugendlichen aus der Region eine öffentliche Stimme gibt. Eine Woche lang arbeiten Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Schiller-Regionalschule mit Theaterpädagoginnen und -pädagogen sowie dem Theaterkollektiv wirvier an Szenen über Alltag, Konflikte, Lieblingsorte und Wünsche für ihre Stadt. Den Abschluss bilden eine Aufführung auf der Vorpommerschen Landesbühne und Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommune.

Nach Angaben der Initiatoren steht im Zentrum, welche Sorgen, Ideen und Forderungen Jugendliche derzeit bewegen. Die Formate reichen von Workshops über szenische Recherchen im Stadtraum bis zu moderierten Diskussionen. Ziel ist es, Ergebnisse nicht nur künstlerisch zu zeigen, sondern sie in lokale Debatten einzuspeisen – von Aufenthaltsorten bis hin zu Angeboten offener Jugendarbeit.

Tragende Partner sind die Friedrich-Schiller-Regionalschule, das Theaterkollektiv wirvier und die Vorpommersche Landesbühne. Die Hansestadt Anklam führt passende Termine im städtischen Veranstaltungskalender. Das Projekt knüpft an bestehende Kooperationen zwischen Bühne und Schulen an. In den vergangenen Monaten wurden in Anklam bereits vergleichbare Produktionen gezeigt, darunter Rewe Royal und 1.000 Zukünfte, die sich mit umkämpften Orten und Zukunftsbildern Jugendlicher beschäftigten.

Die Organisatoren verorten das Vorhaben ausdrücklich im kommunalen Kontext. In Anklam wird seit Längerem über fehlende Freizeit- und Aufenthaltsräume für junge Menschen diskutiert. Theaterarbeit dieser Art verbindet kulturelle Bildung mit Beteiligung: Jugendliche entwickeln eigene Positionen, erproben sie öffentlich und treffen direkt auf kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger. Für die Stadtgesellschaft kann dies Hinweise liefern, wo Bedarfe liegen und welche Formate Jugendliche tatsächlich nutzen.

Laut NDR wurde der Projektstart von einer Einführung auf der Vorpommerschen Landesbühne begleitet. Konkrete Entscheidungen über Anschlussfinanzierungen oder dauerhafte Einrichtungen sind daraus nicht abzuleiten. Möglich ist jedoch, dass Sichtbarkeit und Resonanz die Chancen für eine Verstetigung erhöhen – etwa durch weitere Schulkooperationen oder regelmäßige Spiel- und Diskussionsformate.

Zeit- und Ortsangaben wurden gegenüber den Veranstaltungsankündigungen und der Berichterstattung überprüft. Der aktuelle Anlass ist der Start der Projektwoche am 7. September 2026. Frühere Inszenierungen werden hier als Kontext genannt; sie begründen keinen Automatismus für künftige Maßnahmen. Ob das neue Projekt zu strukturellen Änderungen führt, ist offen.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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