Bayern

Bahn gibt Strecke Nürnberg–Bayreuth zum Schulstart wieder frei

Nach Instandsetzungen an mehreren Pegnitzbrücken fährt der Regionalverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz seit 14. September wieder durchgängig. Pendler und Schüler profitieren von direkten Verbindungen im Pegnitztal.

Die Deutsche Bahn hat am 14. September 2026 den durchgehenden Regionalverkehr im Pegnitztal wieder aufgenommen. Nach Angaben des Unternehmens sind die Instandsetzungsarbeiten an mehreren schadhaft gewordenen Pegnitzbrücken zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz abgeschlossen. Damit stehen zum Schuljahresbeginn wieder direkte Verbindungen auf der Strecke NürnbergBayreuth zur Verfügung.

Die Sperrungen waren Ende 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 stufenweise eingeführt worden, nachdem Prüfungen an Brücken Handlungsbedarf ergeben hatten. In der Folge wurden Züge verkürzt geführt, Ersatzbusse übernahmen einzelne Abschnitte. Mit der Wiederfreigabe entfallen die längeren Umwege und Umstiege; Fahrgäste erhalten ihre gewohnten Direktverbindungen zurück. Die Bahn weist zugleich darauf hin, dass sich die Fahrpläne in den kommenden Wochen noch stabilisieren können und es vereinzelt zu kurzfristigen Anpassungen kommen kann.

Die Maßnahmen sind Teil eines zweistufigen Programms der DB InfraGO, das in Nordostbayern Baumaßnahmen bündelt, um Sperrzeiten zu konzentrieren und Folgeschäden zu vermeiden. Nach Darstellung der Deutschen Bahn umfassten die Arbeiten sowohl kurzfristige Stabilisierungen als auch umfangreichere Reparaturen an den betroffenen Bauwerken. Weitere Eingriffe an der Infrastruktur der Region bleiben für die kommenden Jahre geplant, konkrete Termine für Ersatzneubauten aller Brücken liegen jedoch nicht vor.

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg und die Deutsche Bahn betonen, dass die pünktliche Wiederinbetriebnahme zum Schulstart hohe Priorität hatte, um Schülern, Auszubildenden und Pendlern verlässliche Verbindungen zu sichern. Kommunalpolitische Vertreter in der Region hatten wiederholt auf die Bedeutung der Achse Nürnberg–Bayreuth hingewiesen und eine zügige Instandsetzung gefordert. Aus der Perspektive der Verantwortlichen war die nun abgeschlossene Bauphase notwendig, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Für Reisende gilt: Mit dem Start des Regelbetriebs kehren die gewohnten Takte und Linienwege zwischen Nürnberg, Hersbruck (rechts der Pegnitz), Pegnitz und Bayreuth zurück. Einzelne Züge können zunächst noch von geänderten Fahrzeiten betroffen sein, bis die Betriebsaufnahme vollständig eingespielt ist. Die Deutsche Bahn kündigt an, über weitere Bauetappen im Pegnitztal rechtzeitig zu informieren, sobald Planungen und Abstimmungen spruchreif sind.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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