Mecklenburg-Vorpommern

Strecke Züssow–Pasewalk nach Sturmschäden gesperrt – Ersatzbusse für Pendler

Nach umgestürzten Bäumen ist die Bahnstrecke zwischen Züssow und Pasewalk gesperrt. Züge fallen aus oder wenden vorzeitig, Ersatzbusse sind eingerichtet.

Die Bahn hat die Regionalstrecke zwischen Züssow und Pasewalk nach Sturmschäden gesperrt. Am Morgen des 14. September fielen Verbindungen aus oder endeten vorzeitig, für betroffene Abschnitte wurde Ersatzverkehr mit Bussen organisiert. Reisende mussten mit längeren Fahrzeiten und Umwegen rechnen.

Auslöser waren in den Vortagen mehrere umgestürzte Bäume entlang der Trasse. Ein Regionalzug kollidierte nach Behördenangaben mit einem Baum und wurde dabei beschädigt. Die Bundespolizei und die Notfallleitstelle veranlassten daraufhin kurzfristige Sperrungen sowie zusätzliche Sicherheitsprüfungen an Gleisen und Anlagen. Bis zum Abschluss der Kontrollen bleiben Teilabschnitte gesperrt oder nur mit reduzierter Geschwindigkeit befahrbar.

Parallel kündigte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern für den Bereich eines Bahnübergangs in Züssow eine befristete Vollsperrung an, um Arbeiten am Bahnübergang und am Gleiskörper zu ermöglichen. Die Maßnahmen sollen die Betriebsaufnahme absichern und Folgeschäden vermeiden. Konkrete Zeitangaben zur vollständigen Wiederaufnahme des Regelbetriebs lagen zunächst nicht vor.

Nach Angaben der Beteiligten bestehen die technischen Risiken vor allem in sturmgeschädigten Bäumen, die in den Lichtraum hineinragen oder instabil stehen, sowie in lokal beschädigtem Gleisoberbau, der nach der Kollision instandgesetzt werden muss. Üblich sind in solchen Lagen präventive Sperrungen, bis die Trassensicherheit bestätigt ist. Das führt je nach Abschnitt zu Langsamfahrstellen, Ersatzverkehr oder Unterbrechungen, die erst nach Abschluss der Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten aufgehoben werden.

Die Deutsche Bahn und regionale Betreiber informierten am Vormittag über Ausfälle, vorzeitige Wenden und Busersatzfahrpläne. Die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) verwies auf ihre Auskunftskanäle für aktuelle Verbindungen. DB InfraGO koordinierte nach eigenen Angaben die operativen Maßnahmen an der Infrastruktur. Pendlerinnen und Pendler wurden gebeten, vor Fahrtantritt die Verbindungslage erneut zu prüfen.

Der Vorfall unterstreicht die Verwundbarkeit einzelner Nebenstrecken gegenüber Witterungseinflüssen. Fachleute nennen als Gegenmittel dichter getaktete Kontrollen der Vegetation, konsequentes Gehölzmanagement entlang der Bahntrassen und gezielte Investitionen in die Stabilisierung des Gleisoberbaus. Ob darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen auf der Achse Züssow–Pasewalk nötig werden, bleibt offen; dazu äußerten sich die beteiligten Stellen zunächst nicht.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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