Berlin

Berlin schult Wahlhelfende für den 20. September

In Berlin laufen Präsenz- und Online-Schulungen für Wahlhelfende. Die Landeswahlleitung wirbt weiterhin um zusätzliche Freiwillige für die Abstimmung am 20. September 2026.

In Berlin laufen kurz vor der Abstimmung am 20. September 2026 flächendeckend Schulungen für Wahlhelfende. rbb24 zeigt Einblicke in Vorbereitungstreffen, die Landeswahlleitung Berlin verweist auf ein erweitertes Online-Angebot und ergänzende Präsenzformate in den Bezirken. Zugleich werben Senat und Bezirkswahlämter weiter aktiv um Freiwillige.

Nach Angaben der Landeswahlleitung sollen die Schulungen die rechtssichere Durchführung der Wahl stärken und die Teams am Wahltag entlasten. Erstmals wird berlinweit ein interaktives Online-Training für Mitglieder der Wahlvorstände eingesetzt; dazu kommen Vor-Ort-Termine in den Bezirken für Einweisungen in Abläufe, Rollen im Wahlvorstand und die Auszählung. Technik- und Probedurchläufe für die Ergebnismeldung werden mit den Bezirkswahlämtern vorab getestet, um Übermittlungswege und Protokollführung zu sichern.

Der Personalbedarf ist weiterhin hoch. Laut jüngsten Hinweisen auf berlin.de fehlen in mehreren Bezirken noch zahlreiche Wahlhelfende; zuletzt war von rund 1.500 offenen Plätzen die Rede. Interessierte finden Informationen zu Einsatzbedingungen, Aufgabenprofilen und zum Erfrischungsgeld auf den Seiten der Landeswahlleitung. Für Bedienstete der Verwaltung gelten Freistellungs- und Ausgleichsregelungen, über die die Bezirkswahlämter informieren.

Die Verwaltung begründet den Ausbau der Schulungsangebote und Probeläufe mit einem zweifachen Ziel: Zum einen sollen Wartezeiten und Fehlerquellen am Wahltag verringert werden, etwa bei der Stimmzettelbehandlung, bei der Wahlniederschrift und bei der elektronischen Erfassung von Ergebnissen. Zum anderen sollen neue und bisher unerfahrene Freiwillige praxisnah auf anspruchsvolle Situationen vorbereitet werden, von der Klärung formaler Fragen bis zum Umgang mit Andrang in stark frequentierten Wahllokalen.

Die organisatorischen Vorbereitungen betreffen sowohl Urnen- als auch Briefwahllokale. Nach Behördenangaben wird die Zahl der Standorte im Vergleich zu früheren Urnengängen erweitert, was zusätzliche Einsatzkräfte erfordert. Ob die laufende Werbekampagne und die Schulungsanreize ausreichen, alle Schichten zu besetzen, ist offen; die Bezirke rufen deshalb weiterhin zur kurzfristigen Meldung auf.

Für Freiwillige gilt: Wer bereits eine Zusage hat, erhält die Einladungen zu Schulungen und Probeterminen in der Regel direkt vom zuständigen Bezirkswahlamt. Teilnahme und Inhalte können je nach Funktion im Wahlvorstand variieren. Der Kern bleibt gleich: Alle Abläufe sollen bis zum Wahltag so weit wie möglich standardisiert, nachvollziehbar und belastbar sein.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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