Baden-Württemberg

Brand auf Hof bei Großelfingen: Rund 400 Tiere verenden

Bei einem Feuer auf einem Aussiedlerhof nahe Großelfingen im Zollernalbkreis sind nach Angaben der Einsatzkräfte etwa 400 Nutztiere gestorben. Landwirte unterstützten die Feuerwehr stundenlang mit Wassertransporten.

Auf einem abgelegenen Aussiedlerhof bei Großelfingen im Zollernalbkreis sind bei einem Großbrand am Samstag rund 400 Nutztiere verendet. Die Feuerwehr bestätigte am Sonntag, dass die Flammen Stallungen und Lagerhallen erfasst und Teile des Betriebs vollständig zerstört haben. Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht schwer verletzt. Die Familie des Hofes wird betreut.

Wegen der Entfernung zur nächsten festen Wasserversorgung mussten die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung mit Pendelverkehren sicherstellen. Zahlreiche Landwirte aus der Umgebung brachten Wasser mit Güllefässern und Tankfahrzeugen zur Einsatzstelle. Trotz dieses massiven Aufgebots gelang es erst in der Nacht, die Flammen vollständig zu löschen. Die Nachlöscharbeiten und Kontrollen auf Glutnester dauerten bis in den Sonntag an.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise auf eine konkrete Auslöserquelle liegen bislang nicht vor. Sachverständige sollen in den kommenden Tagen die stark beschädigten Bereiche begutachten. Über die Höhe des Sachschadens gibt es noch keine gesicherten Angaben, die Einsatzleitung spricht von erheblichen Zerstörungen an Stallbereichen, Futtermitteln und Technik.

Die Zahl der verendeten Tiere war zunächst unklar, wurde im Laufe des Sonntags jedoch von den Einsatzkräften auf etwa 400 beziffert. Das Veterinäramt begleitet die Bestandsaufnahme und prüft die Versorgung der verbliebenen Tiere sowie mögliche gesundheitliche Risiken. Eine akute Gefährdung für Anwohner wurde nicht festgestellt.

Die Hilfsbereitschaft in der Region war groß: Nachbarn und Landwirte organisierten Wassertransporte und halfen beim Sichern nicht betroffener Bereiche. Parallel werden Unterstützungsangebote für die vom Brand betroffene Familie koordiniert. Welche Folgen der Ausfall des Bestands und der zerstörten Infrastruktur für den landwirtschaftlichen Betrieb hat, hängt von der Schadensaufnahme und den Ergebnissen der Ermittlungen ab.

Die Behörden bitten mögliche Zeugen, die am Samstag in der Umgebung des Hofes Auffälligkeiten beobachtet haben, Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Weitere Informationen zur Brandursache erwarten die Ermittler nach Abschluss der technischen Untersuchungen.

Der Vorfall ereignete sich in Baden-Württemberg; erste Meldungen gingen am Wochenende bei den Leitstellen ein, die Alarmstufe wurde zügig erhöht. Die Feuerwehr betonte die Bedeutung der schnellen Unterstützung aus der Landwirtschaft bei Einsätzen in abgelegenen Lagen ohne Hydranten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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