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Brandsätze auf Baustelle vor Rohde und Schwarz in München: zwei Festnahmen

Vor der Zentrale von Rohde & Schwarz in München sind Brandsätze auf eine Baustelle geworfen worden. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest.

Vor der Firmenzentrale von Rohde & Schwarz in München sind in der Nacht zum 3. September Brandsätze auf eine Baustelle geworfen worden. Eine Polizeistreife entdeckte den entstehenden Brand und löschte ihn noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Nach Behördenangaben griff das Feuer nicht auf benachbarte Bauteile oder das Bestandsgebäude über. Verletzte wurden nicht gemeldet.

Die Bayerische Polizei bestätigte am Morgen zwei Festnahmen. Demnach wurden an einer nahegelegenen Tankstelle eine 28-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann vorläufig festgenommen. Beide stehen im Verdacht, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein. Weitere Angaben zu möglichen Motiven oder zur Tatbegehung machten die Ermittler zunächst nicht. Spurensicherung und Vernehmungen dauerten am Vormittag an.

Der Tatort liegt nahe dem Ostbahnhof am Stammsitz des Technologiekonzerns. Am Standort entsteht ein umfangreiches Neubauprojekt, über das das Unternehmen bereits im Vorfeld informiert hatte. Ob die laufenden Arbeiten durch den nächtlichen Vorfall beeinträchtigt werden, war zunächst offen. Zur Höhe eines möglichen Sachschadens äußerten sich die Behörden ebenfalls noch nicht.

Die Ermittler prüfen, ob es sich um eine politisch motivierte Straftat oder um eine andere Form von Brandstiftung handelt. Gesichert ist bislang nur, dass Brandsätze auf das Baustellengelände geworfen wurden und dass der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Polizei kündigte an, die Präsenz im Umfeld zu erhöhen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die sich zur Tatzeit im Bereich der Baustelle aufgehalten haben, um Hinweise.

Rohde & Schwarz beschäftigt in München und an weiteren Standorten in Deutschland mehrere Tausend Menschen. Der Unternehmenssitz unweit des Ostbahnhofs wird seit einiger Zeit baulich erweitert. Das Neubauprojekt ist Teil einer langfristigen Standortentwicklung. Konkrete Auswirkungen des Vorfalls auf den Betrieb am heutigen Tag waren bis Redaktionsschluss nicht bekannt.

Die Bayerische Polizei will nach Abschluss der ersten Ermittlungsmaßnahmen über das weitere Vorgehen berichten. Bis dahin betonen die Behörden, dass sich die Verdachtslage gegen die Festgenommenen noch ändern kann. Beide Personen befinden sich weiterhin in polizeilichem Gewahrsam.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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