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Einbruch in Karlstein: Polizei stoppt Fluchtwagen in Frankfurt-Niederursel

Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Sammelkartengeschäft in Karlstein am Main verfolgte die Polizei einen roten Fiat Punto bis Frankfurt-Niederursel und nahm einen 33-Jährigen vorläufig fest. Ein mutmaßlicher Komplize entkam.

Nach einem Einbruch in ein auf Sammelkarten spezialisiertes Geschäft im Karlsteiner Ortsteil Dettingen hat die Polizei in der Nacht zum 29. August eine Verfolgungsfahrt bis nach Frankfurt am Main geführt. Nach Angaben der Ermittler löste gegen 3.00 Uhr die Alarmanlage aus. Aufnahmen aus dem Laden zeigen demnach zwei Täter, die hochwertige Sammelkarten aus Vitrinen entnahmen. Der Wert der Beute wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Eine Streife sichtete kurz darauf nahe Kleinostheim einen roten Fiat Punto mit nordrhein-westfälischem Kennzeichen. Der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete über die Autobahn A3 in Richtung Frankfurt. Die Verfolgung setzte sich über die A661 und abschnittsweise die A5 fort. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.

An der Anschlussstelle Frankfurt-Heddernheim verließ das Fahrzeug die A661. Wenig später kam es im Bereich der Kreuzung Marie-Curie-Straße und Rosa-Luxemburg-Straße im Stadtteil Frankfurt-Niederursel zu einem Unfall. Nach bisherigen Polizeiinformationen prallte der Wagen gegen eine Bordsteinkante; Hinweise auf eine Kollision mit einem Einsatzfahrzeug liegen nicht vor.

Am Unfallort nahmen Einsatzkräfte einen 33-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen vorläufig fest. Ein weiterer mutmaßlicher Insasse konnte flüchten. Im Auto stellten die Beamtinnen und Beamten zahlreiche Sammelkarten sicher, die dem betroffenen Geschäft zugeordnet werden sollen. Zudem wurden Spuren für weitere Untersuchungen gesichert. Angaben zu Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls sowie des Verdachts gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr dauern an. Zuständig sind die Polizeidienststellen in Bayern und Hessen, da der Tatort in Karlstein am Main liegt und die Flucht in Frankfurt endete. Die Behörden prüfen insbesondere die Eigentumsverhältnisse der aufgefundenen Karten, die genaue Fluchtroute und eine mögliche Beteiligung weiterer Personen.

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen, insbesondere zu dem geflüchteten Mann und zu Beobachtungen entlang der genannten Autobahnabschnitte und in Frankfurt-Niederursel. Relevant sind auch Wahrnehmungen zu dem roten Fiat Punto und dessen Kennzeichen. Wer in der Nacht zum 29. August im Bereich A3, A661, A5, Frankfurt-Heddernheim oder an der Rosa-Luxemburg-Straße und Marie-Curie-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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