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Fertighäuser gewinnen in Deutschland an Bedeutung – Anteil bei Baugenehmigungen 2025 gestiegen

Der Anteil vorgefertigter Ein‑ und Zweifamilienhäuser an den Baugenehmigungen in Deutschland ist 2025 erneut gewachsen. Experten führen den Trend auf kürzere Bauzeiten, Planbarkeit und geringere Kostensteigerungen zurück.

Der Anteil von Fertighäusern an den Baugenehmigungen für Ein‑ und Zweifamilienhäuser in Deutschland ist im Kalenderjahr 2025 deutlich gestiegen und erreichte nach Angaben des Branchenverbands einen Wert von rund 26,5 Prozent. Dieses Ergebnis, das der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter Verweis auf die amtliche Baustatistik nennt, bedeutet: Mehr als jedes vierte neu genehmigte Haus wurde in Fertigbauweise geplant. Aktueller Berichterstattung zufolge ist dieser Wert ein Höchststand im Vergleich zu den Vorjahren und signalisiert eine nachhaltige Verschiebung innerhalb des privaten Einfamilienhausbaus. (Datum des Anlasses: 2025, Mitteilung BDF/Statistisches Bundesamt).

Als Treiber des Trends werden mehrere Faktoren genannt. Fertighäuser punkten gegenüber konventioneller Bauweise mit kürzeren Bauzeiten und höherer Planbarkeit, was angesichts anhaltender Lieferkettenrisiken und des Fachkräftemangels für Bauunternehmen an Bedeutung gewonnen hat. Zudem haben sich die relativen Kostensteigerungen beim Fertigbau in den jüngsten Statistiken moderater dargestellt als bei konventionell errichteten Wohngebäuden; dies wird von Herstellerseite als Wettbewerbs- und Absatzvorteil hervorgehoben.

Regionale Unterschiede bleiben ausgeprägt: In einigen Bundesländern, allen voran in Teilen Baden‑Württembergs, liegt der Fertigbauanteil deutlich über dem Bundesdurchschnitt, andere Länder verzeichnen geringere Anteile. Branchenvertreter sehen hierin auch eine Folge lokaler Bautraditionen, Flächenverfügbarkeit und kommunaler Bauvorgaben.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen die Nachfrage: Anhaltend hohe Finanzierungskosten für Bauherren, volatile Materialpreise und der Mangel an Handwerkskräften machen die effizienzorientierte Fertigbauweise für viele Familien attraktiver. Gleichzeitig warnen Bauwirtschaftsverbände davor, die Vorteile des Fertigbaus zu überschätzen; Qualität, Ausbauumfang und individuelle Ausstattungswünsche können Preis‑ und Zeitpläne deutlich beeinflussen.

Für die Wohnungsmarktentwicklung hat das Wachstum des Fertigbaus mehrfache Folgen: Es kann kurzfristig zur Beschleunigung von Bauvorhaben beitragen, zugleich bleibt die Wirkung auf das kostengünstige Wohnungsangebot begrenzt, solange Flächenknappheit, Genehmigungsdauer und Finanzierung die Engpässe bleiben.

Tatsachen, Zuschreibungen und Prognosen sind in diesem Text getrennt dargestellt: Die statistische Aussage zum Anteilszuwachs 2025 stützt sich auf die Mitteilung des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (gestützt auf Daten des Statistischen Bundesamtes); die Einordnung zu Ursachen und Folgen basiert auf Branchenanalysen und Statements von Verbänden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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