Kultur

Friedel eröffnet Spielzeit am Staatsschauspiel Dresden mit Shakespeare-Sonetten

Am 5. September 2026 feiert Love, Death & Shadows am Staatsschauspiel Dresden Premiere. Christian Friedel betont im MDR-Interview die Hoffnungskraft gemeinsamer Theaterarbeit.

Mit der Premiere von Love, Death & Shadows eröffnet das Staatsschauspiel Dresden am 5. September 2026 seine Spielzeit 2026/27. Christian Friedel inszeniert eine szenische Auseinandersetzung mit den Sonetten von William Shakespeare. Beteiligt sind das Ensemble des Hauses, die Band Woods of Birnam sowie Tänzerinnen und Tänzer des Semperoper Balletts. Der Abend ist als genreübergreifendes Projekt angelegt und verbindet Schauspiel, Live-Musik und Tanz.

Im Gespräch mit MDR Kultur sagte Friedel am 3. September 2026, die kollektive Arbeit an der Inszenierung berühre ihn tief und gebe ihm den Glauben, „dass es Hoffnung gibt und dass wir diese komplizierten Zeiten gemeinsam bewältigen können“. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ordnet das Interview dem Kulturressort zu; eine weitergehende Bewertung der Produktion bleibt naturgemäß den Vorstellungen vorbehalten.

Nach Angaben des Hauses verantwortet Fabian Wendling die Bühne, Ellen Hofmann die Kostüme, für die Musik zeichnet Woods of Birnam verantwortlich. Die choreografische Arbeit entsteht in Kooperation mit externen Choreografinnen und Choreografen; Video- und Lichtdesign ergänzen die szenische Anlage. Die Programmankündigung des Staatsschauspiels stellt thematische Bezüge der Sonette heraus: Machtkonflikte, Epidemien und ökonomische Umbrüche bilden als historische und gesellschaftliche Hintergründe den Resonanzraum der Texte. Die Dresdner Produktion will diese Motive aus der Sprache in körperliche und musikalische Ebenen übersetzen.

Für das Haus markiert die Premiere einen programmatischen Auftakt der neuen Spielzeit. In den vergangenen Jahren hat das Staatsschauspiel Dresden seine Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen ausgebaut; die Verbindung von Schauspiel, Tanz und Musik passt in diese Linie. Friedel ist dem Ensemble seit Jahren als Schauspieler und Regisseur verbunden und arbeitet parallel mit seiner Band Woods of Birnam, was der Produktion ein eigenes klangliches Profil gibt.

Zahlreiche Theater in Deutschland setzen derzeit auf interdisziplinäre Formate, um unterschiedliche Publika anzusprechen und die Relevanz klassischer Stoffe im Gegenwartskontext zu schärfen. Das Dresdner Projekt folgt dieser Tendenz, ohne über den künstlerischen Ausgang vorzugreifen. Gesicherte Fakten sind der Premierenzeitpunkt, die Mitwirkenden sowie Friedels im Interview geäußerte Haltung. Reaktionen von Kritik und Publikum liegen vor der Premiere naturgemäß nicht vor und werden erst nach den ersten Vorstellungen zu beurteilen sein.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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