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Gemeinde plant Trauerfeiern in Gosen-Neu Zittau nach Tat an Docemus-Schule

Für Samstag und Sonntag sind in Gosen-Neu Zittau Gedenkangebote nach der Gewalttat an der Docemus-Schule angekündigt. Polizei und Landkreis bestätigen Termine; die Ermittlungen zu einem 19-jährigen Tatverdächtigen dauern an.

In Gosen-Neu Zittau sind für das Wochenende Trauer- und Gedenkangebote nach der Gewalttat an der Docemus-Schule angekündigt. Die Gemeinde teilte am 28. August mit, dass die Dorfkirche Neu Zittau am Samstag ab 13 Uhr als Ort der Stille offensteht. Weitere öffentliche Gedenkveranstaltungen werden lokal koordiniert. Der Landkreis Oder-Spree sprach von einem Tag der Trauer und kündigte psychosoziale Unterstützung für Angehörige, Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte an.

Hintergrund ist die Tat vom Donnerstag, 27. August 2026, bei der zwei Menschen getötet wurden. Nach Angaben der Polizei Brandenburg gingen am Nachmittag mehrere Notrufe ein. Einsatzkräfte fanden zwei Tote, bei denen es sich nach bisherigem Ermittlungsstand um eine Schülerin und einen Erzieher handeln soll. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Die Kriminalpolizei der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) konzentriert sich auf die Rekonstruktion des Ablaufs und die Klärung der Motive. Weitere Details nannte die Polizei mit Verweis auf das laufende Verfahren bislang nicht. Bestätigt ist die Festnahme; zur strafrechtlichen Würdigung und zur Frage nach einer möglichen Vorbeziehung zwischen Verdächtigem und Opfern äußerten sich die Behörden noch nicht.

Die Gemeinde Gosen-Neu Zittau und der Landkreis Oder-Spree stellten kurzfristig Anlaufstellen für Trauernde bereit. Neben offenen Kirchenzeiten sollen Beratungsstellen und schulische Krisenteams erreichbar sein. Konkrete Zeit- und Ortshinweise für zusätzliche Formate will die Gemeinde fortlaufend aktualisieren.

Politische Reaktionen folgten noch am Tattag. Die Präsidentin des Landtag Brandenburg zeigte sich bestürzt, sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus und verwies auf die Bedeutung verlässlicher Hilfsangebote für Betroffene. Schulen in der Region kündigten erweiterte Beratungs- und Gesprächsangebote an.

Die Ankündigung der Trauerfeiern für den 29. und 30. August 2026 ist der aktuelle Anlass. Gesichert sind der Tatzeitpunkt, zwei Todesopfer, die Festnahme eines 19-jährigen Verdächtigen sowie laufende Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts. Offene Punkte betreffen Motiv, Tatablauf im Detail und Hintergründe. Offizielle Auskünfte dazu erwarten die Gemeinde, der Landkreis und die Polizei Brandenburg in den kommenden Tagen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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